Die Band Jill Tonic spielt am kommenden Sonnabend, den 18. März, im Kunsthaus Neustrelitz. Das charmante Quintett aus der Mecklenburgischen Seenplatte um Sängerin Jill präsentiert sein vielseitiges Programm mit bekannten Titeln aus den vergangenen Jahrzehnten der Pop- und Rockgeschichte. Die stilvolle, handgemachte Musik versprüht dabei einen ganz eigenen Charme.
Die versierten Multiinstrumentalisten lassen kaum eine Gelegenheit ungenutzt Instrumente zu wechseln, um jedes Stück neu in Szene zu setzen. Eigene, originelle Arrangements mit Einflüssen von Country bis hin zu lateinamerikanischer Musik lassen dabei auch bekannte Stücke neu aufleben. Neben Gitarren, Mandoline, Banjo und Klavier sorgen verschiedene Percussioninstrumente sowohl für ruhige als auch für tanzbare Rhythmen.
Die Neustrelitzer und die Leute aus dem Umland der Residenzstadt dürfen sich auf den Neustrelitzer Osterfrühling 2023 am 1. April von 10 bis 24 Uhr freuen. Das beliebte Stadtfest kehrt nach wahrscheinlich 13 Jahren Pause zurück. So ganz genau wussten die Verantwortlichen bei der heutigen Pressekonferenz im Rathaus nicht, wann es zum letzten Mal gefeiert wurde. Auf jeden Fall ist es viel zu lange her!
Die Stadt unterstützt den gemeinsam mit dem Unternehmerverband Mecklenburg-Strelitz veranstalteten Osterfrühling in diesem Jahr mit rund 10.000 Euro aus ihrem Aktivitäten-Budget. Übereinstimmend erklärten Bürgermeister Andreas Grund und Unternehmerpräsidentin Daniela Preuß aber, dass der Neustart nur im Zusammenhang mit der geförderten Bestallung von City-Manager Falko Gildhorn möglich geworden ist. „Der City-Manager ist bei den Händlern und Gewerbetreibenden ganz offensichtlich hochwillkommen“, betonte Bürgermeister Grund.
„Es werden immer mehr Mitstreiter. Falko Gildhorn holt die Leute einfach ab und ins Boot“, äußerte sich auch Daniela Preuß lobend. „Toll, dass es mit ihm auf Anhieb gelungen ist, den Osterfrühling neu zu beleben.“ Der Manager wehrte bescheiden ab. Es sei bei allem Zeitaufwand kein Problem gewesen, in Neustrelitz Interessenten für eine Beteiligung am Osterfrühling zu finden. Etwa 50 Mitstreiter sitzen im Boot, spontane Teilnahmemöglichkeiten sind laut Gildhorn noch gegeben.
Der Jugendbeirat Neustrelitz lädt herzlich zur ersten Blue Community Veranstaltung für das Jahr 2023 ein. In der Woche des Weltwassertags, am 24. März um 19 Uhr, wird ein politisches Konzert zum Thema „Tiefseebergbau verhindern!“ in der Scheune der Alten Kachelofenfabrik veranstaltet. In den nächsten Jahren könnte das größte Bergbauvorhaben der Menschheitsgeschichte beginnen. Menschen aus der ganzen Welt stellen sich gegen dieses gefährliche neue Industrieprojekt in den Ozeanen. „Statt mehr Bergbau und Meeresverschmutzung brauchen wir eine Rohstoffwende“, heißt es in der Einladung zum Konzert.
Mit rührenden und räudigen, poetischen und politischen Texten über das Meer und die Welt laden die Musiker*innen Ahabs Linkes Bein sowie Tiefseebergbauexpertin Marie-Luise Abshagen zu einem Konzert ein, bei dem Widerstand ins Herz gehen darf. Als Vorband wird die Neustrelitzer Jazzband Jazzerviert uns mit ihren Klängen beglücken.
Filmmusik zu einem Stummfilm komponieren und auf selbstgebauten Instrumenten live in einem richtigen Kino zur Aufführung bringen – das erwartet Kinder zwischen 6 und 12 Jahren während der Osterferien vom 3. bis zum 6. April jeweils von 9 bis 15.30 Uhr im Klanglabor der FerienFilmWerkstatt im Familienzentrum Neustrelitz. Vier Tage voller Rhythmik, Spaß, Fantasie und Kreativität. Am Ende wird die selbst komponierte Filmmusik vor Publikum im Kino der Kachelofenfabrik zur Aufführung gebracht.
Ein Projekt der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz in Kooperation mit dem Familienzentrum Neustrelitz e.V., der Kultursegel gGmbH und der basiskulturfabrik, gefördert von Kultur macht stark. Leitung: Colin Heidecker (MA Musikvermittlung), Johanna Schönbeck (Diplom Musikpädagogik), Klara Ring (Konzert- und Theaterpädagogik). Die Teilnahme, ein tägliches Mittagessen, Obst und Getränke sind kostenfrei!
Rebecca Raimondi, Violinistin der Rheinsberger Hofkapelle 2021/22 „La La Tabatière“, beherrscht die Verzierungskunst. Foto: Uwe Hauth
Am Sonntag, 19. März, 11 Uhr, führen die Teilnehmenden des Meisterkurses „Verzierung und Kadenzen von Händel bis Mozart“ im Schlosstheater Rheinsberg im Abschlusskonzert „Ad libitum“ Werke aus dem Barock und der Klassik auf: Vier Tage haben sich Violinisten und Gesangssolisten mit der historischen Musizierpraxis und den Absichten der Komponisten beschäftigt und ihre eigenen Ideen entwickelt. Nun zeigen sie in Verzierungen und Kadenzen, frei gestalteten Einschüben in Werken des 18. Jahrhunderts, ihr stilistisches Können und ihre Virtuosität – als Ohrenschmaus und zur Freude der Konzertbesucher.
Die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz bringt die brandneue norddeutsche Bieroperette „Hopfen und Malz“ des Tenors Daniel Behle auf die Bühne. Sie wird erst zum zweiten Mal überhaupt zur Aufführung gebracht. Am 25. März um 19.30 Uhr wird im Landestheater Neustrelitz die Premiere gefeiert.
Ein Wettkampf unter den Bierbrauern im hohen Norden, dazu Liebesweh, eine dicke Portion Klamauk und unzählige musikalische Anspielungen auf Wagner, Strauss oder sogar Rockmusik – dass macht die Spritzigkeit und den großen Charme aus. In dem viel geschmähten Genre Operette fand Komponist Daniel Behle genau das vor, was er in der zeitgenössischen Musik so oft schmerzlich vermisste: Humor und Lebensfreude. So ist die Musik wie die Story schräg, aber letztlich auch fürs Herz – die Presse schrieb nach der Uraufführung im Januar diesen Jahres „ein wilder Stilmix mit Ohrwurm-Qualität“.
Operette von Daniel Behle Landestheater Neustrelitz Premiere: Sa., 25.3., 19:30 Uhr Weitere Vorstellungen: Sa. 08.04., Sa. 15.04., Fr. 28.04., Sa. 03.06.; jeweils 19:30 Uhr, Mo. 29.05., 16 Uhr
Musikalische Leitung: Daniel Klein Inszenierung: Rolf Heim Ausstattung: Sisse Gerd Jørgensen Choreographie: Peter Friis
Mitwirkende: Solisten und Opernchor der TOG, Neubrandenburger Philharmonie und Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz
Kartenwünsche unter 03981 20 64 00 oder Ticket einfach online buchen unter https://tog.de
Reise durch das Weltall mit dem Reactive Ensemble feat. OP__Duo, Foto: MKR | bmz
Am kommenden Freitag, 17. März, 16 Uhr, können die Konzertbesucher selbst Einfluss auf die Klänge nehmen, die im Rheinsberger Schlosstheater zu hören sind: Bei seinem Familienkonzert präsentiert das Reactive Ensemble feat. OP:__Duo elektronische Musik, die Impulse des Publikums aufnimmt; dabei arbeitet das Ensemble mit biologischen Signalen. Jedes Stück konzentriert sich auf einen anderen biologischen Prozess – etwa Herzschläge oder Gehirnströme – und macht diese sowohl akustisch als auch visuell wahrnehmbar. Das Publikum kann so mit den eigenen Körpersignalen arbeiten und das Konzert mitgestalten. Ein Erlebnis für die ganze Familie!
Die Regisseurin Annika Pinske ist am kommenden Donnerstag, 16. März, um 20 Uhr, in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz mit ihrem Film „ALLE REDEN ÜBERS WETTER“. Anschließend gibt es im Fabrik.Kino ein Filmgespräch.
Clara hat es geschafft. Weg aus der ostdeutschen Provinz, führt sie als Dozentin ein unabhängiges Leben in Berlin und macht ihren Doktor in Philosophie. Zwischen ihren beruflichen Ambitionen, einer Affäre mit einem ihrer Studenten und der fordernden Freundschaft zu ihrer Doktormutter Margot bleibt wenig Zeit für die Familie. Als Clara mit ihrer jugendlichen Tochter zum 60. Geburtstag ihrer Mutter Inge zurück in die Heimat fährt, wird sie mit ihrem Ideal von einem freien, selbstbestimmten Leben konfrontiert. Wie hoch ist der Preis, den sie dafür zahlen muss?
Mit humorvollen, pointierten Dialogen und genauen zwischenmenschlichen Beobachtungen erzählt der Film die Geschichte einer ostdeutschen Bildungsaufsteigerin zwischen Alltag in der Metropole und Aufwachsen in der Provinz. Der Film wurde in Krackow, östlich von Prenzlau gedreht. Bei dem Besuch in ihrer Heimat wird ihr klar, wie sehr sie sich von ihren Wurzeln entfremdet hat. So entsteht ein nuancenreiches Drama um eine Frau, die gegen alle Widerstände ihren eigenen Weg gehen will, sich dadurch aber zwischen allen Stühlen wiederfindet.
Der Imkerverein Neustrelitz hat mit dem Besuch des Kinofilms „Tagebuch einer Biene“ in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz (Strelitzius berichtete) ein neues Format gewagt. „Kurz gesagt, wir wussten nicht, worauf wir uns einlassen, ob sich überhaupt jemand außer uns dafür interessiert oder es gar ein Reinfall wird“, schreibt mir Vereinsvorsitzender Martin Henze nach der gestrigen Veranstaltung.
„Ausverkauft, kein Platz mehr, wir schütteln ungläubig die Köpfe. Damit haben wir gar nicht gerechnet, und von jung bis alt wurde niemand enttäuscht. Der Film war mitreißend, spannend und mit grandiosen Bildern gespickt. Danach ging es in die Galerie zur Verkostung, wo Honig und Met gefragt waren, nach Herzenslust verkostet und gefachsimpelt wurde“, berichtet mein Blogpartner. „Kurz gesagt, es war für alle Seiten ein voller Erfolg. Wir danken dem Team der KOF für die tolle Organisation und den wunderschönen Abend.“
Ein Live-Konzert mit JAKKLE gbt es am Sonnabend, 11. März, um 19.30 Uhr, und vorherig einen Swing-Tanz-Crashkurs um 15 Uhr in der Fabrik.Scheune der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz
Jakkle ist eine Combo von vier Musikern, die in Berlin zueinander gefunden haben um fulminante italienische Tanzmusik ab den 30ern aufzuspielen. Sie kommen aus den unterschiedlichsten musikalischen Milieus und Lebenswegen, sie eint dieselbe verrückte Liebe zum Swing, Blues, Rock ’n‘ Roll und Ska. Die Frucht ihrer Allianz ist Tanzmusik, in der das Beste des italienischen Repertoires von den 30er Jahren bis heute zusammenfließt. Das einzige Auswahlkriterium: das Publikum zum Schwitzen zu bringen und ihnen ein paar Stunden Glück und aufregender Unterhaltung zu schenken. Eine ungehaltene, allesfressende Rhythmusgruppe, die sich sowohl im schnellen Swing-Tempo Fugen als auch im scharfen vier viertel Bassdrum Beat völlig wohlfühlt, Gitarren à la Morricone mit einer heimlichen Liebe zu Wes Montgomery, Hard Bop Solos von furiosen Tenor Saxophonen und ein lebhafter Gesang voller mediterraner Eleganz werden euch in rauchigen Hot Club Atmosphären leiten um dann ungefragt in wilde Patchanka Gebiete mitzureißen. Italian Old School makes you dance!
Sozusagen als warm up für das Live-Konzert mit JAKKLE am Abend können sich die Gäste ab 15 Uhr mit dem Kursleiter Norman Funke warm tanzen, feine Swingtanzschritte lernen und einfach nur Spaß haben. Anmeldungen für den Swing-Tanz-Crashkurz bitte nur als Tanzpaar. Die Tickets für den Tanzkurs kosten 10,00 €.
Die Karten für das Konzert um 19.30 Uhr (15,00 €) sind am Einlass erhältlich oder können über das Online-Ticket-System reserviert und gekauft werden