Hans-Jochen Friedemann mit Bürgermeister Steffen Rißmann.
Jürgen Gentzen in seiner Paraderolle als Stadtgründer Nicolaus von Werle.
Dieser Tage hat die Wesenberger Firma Friedemann Dachdeckerei & Dachklempnerei GmbH im Werle-Saal der Woblitzstadt ihr 50-jähriges Firmenjubiläum begangen. Der Burgverein gratulierte durch Stadtgründer Nicolaus von Werle und den Nachtwächter. Die Jubilare erwünschten sich statt Blumen und Geschenken Spenden an den Feuerwehrverein Wesenberg und den Burgverein Wesenberg. Der Burgverein hat mich gebeten, über meinen Blog ganz herzlich der Firma Friedemann für diese Geste zu danken. Mehr Bilder vom Vereinsvorsitzenden, meinem Blogfreund Axel Hirsch
Der 14. Mirower Kunstmarkt auf der Schlossinsel hat ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte dieser vom Inselverein getragenen Veranstaltung geschrieben. Kurz vor Toresschluss habe ich noch einmal Cheforganisatorin Ulla Pape an die Strippe bekommen, die ein letztes Mal für dieses Jahr vom Torhaus zur Remise wandelte und auf dem Weg zur finalen Zusammenkunft der Macher schon Gedanken für das kommende Jahr nachhing. So viel ist sicher: Die 15. Auflage des Sommer-Traditionsmarktes der Künstler und Kunsthandwerker in Mirow wird unter Beweis stellen, dass es nichts gibt, was man nicht noch besser machen kann.
„Dieses Wochenende auf der Insel war wieder richtig gut. Am Sonnabend haben wir noch mehr Besucher verzeichnet als am Sonntag, was wohl mit der touristischen Rückreisewelle zusammenhängt, aber es hat keinen Zeitpunkt gegeben, wo das Flanieren über den Markt nicht auch schön und Erholung pur war“, so meine Blogfreundin Ulla Pape. Das sei wohl das ganz Besondere.
Mirow steht am eben begonnenen Wochenende ganz im Zeichen des traditionellen Kunstmarktes auf der Schlossinsel. Morgen und am Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr erwarten rund 70 Künstler und Kunsthandwerker das entdeckungsfreudige Publikum aus der Region. Darunter werden mit Sicherheit auch wieder viele Touristen sein. Bummelfreude und die süße Qal der Wahl – Herz, was begehrst du mehr?
Ulla Pape, die Seele des Marktes vom veranstaltenden Inselverein, hat bei aller Vorfreude auf die kommenden zwei Tage schon den nächsten Sommer im Blick. „Dann feiern wir mit dem 15. Kunstmarkt ein Jubiläum“, hat mir meine Blogfreundin verraten. Summa sumarum haben wir es also justament mit dem 14. Markt zu tun, und es geht weiter. Hinzu wären bislang vier Frühlingskunstmärkte auf dem Eiland zu zählen, die bei den Besuchern nicht weniger gut ankommen.
Natürlich habe ich die Gunst der Stunde genutzt und Ulla Pape alle Jahre wieder nach ihren Favoriten unter den Anbietern gefragt. „Sehr gespannt bin ich auf Grit Egeling. Sie ist mit feiner Täschnerware, darunter edle Börsen und einmalige Handtaschen, zum ersten Mal in Mirow vertreten und reist aus dem Südharz an. Dana Ahlgrimm aus Berlin hat 2015 in der Johanniterkirche hier auf der Insel ihre Bilder ausgestellt. Jetzt bietet sie erstmals selbstgefertigten Schmuck an. Und auf unsere Stammausstellerin Anne Dehning aus Celle freue ich mich einfach, weil ich in ihre detailreichen Keramikblumen verliebt bin“, gibt die Organisatorin zu.
Man sieht sich auf der Insel, vielleicht auch an der wie immer reich gedeckten Kaffeetafel in der Remise.
Digitalisierungsminister Christian Pegel ist am kommenden Donnerstag zu Gast in zwei Autohäusern unserer Region und kommt nicht mit leeren Händen. Zunächst besucht er das Autohaus Kuhn in Neustrelitz und übergibt einen Bewilligungsbescheid über 10.000 Euro. Durch die Virtualisierung des Servers will das Unternehmen künftig schnell und einheitlich auf vorhandene Daten zugreifen. Kundenanfragen sowie die Zusammenarbeit mit Zulieferern können so optimiert abgewickelt werden.
Im Autohaus Uwe Bartel in Röbel wird mit Landesmitteln in Höhe von 4.000 Euro ein Bremsprüfstand mit digitaler Schnittstelle eingerichtet. Die Werte der durchgeführten Bremsüberprüfungen sollen zum einen digital gespeichert, zum anderen den Prüfern von TÜV oder DEKRA fälschungssicher für deren Prüfprotokolle zur Verfügung gestellt werden. Zudem wird die Gefahr von Übertragungsfehlern verringert.
Es gibt so Fundstücke, nach denen muss man nicht suchen. Sie springen einen förmlich an. Dieser Tage war ich nach längerer Abstinenz mal wieder beim „Roten Netto“ in meiner Heimatstadt Wesenberg und wurde gleich am Eingang von unserem Bäcker Reinhold, nur echt mit dem grünen Frosch, mit obiger Tafel beglückt.
Würde mich mal interessieren, ob die originelle Botschaft den Kuchenverkauf ankurbelt. Immerhin verhilft sie ja zu gutem Gewissen. Mir als Freund von Backware hat sie jedenfalls gefallen, weshalb sie in meine nie enden wollende Reihe „Fundstücke“ aufgenommen worden ist.
Die Galerie „MaxLuzi“ und ihre Galeristen sind mit Sack und Pack, Kind und Kegel und mit ihrem Werkzeug ein Dorf weiter gezogen. Ihre Vorstellungen von der Zukunft (Strelitzius berichtete) konnten die Design-Handwerker Luzi Graf und Max Strack in Strasen dann doch nicht verwirklichen. Das sei aber keine Geschichte für das Internet, wurde mit erklärt. Die Dorfgemeinschaft Seewalde hat das kreative Paar nebst Töchterchen Maja jedenfalls mit offenen Armen aufgenommen. Max hat sich ja hier mit seinen goldenen Händen schon einen guten Namen gemacht, und Arbeit gibt es im Dorf nach wie vor genug.
Inzwischen hat die neue Galerie unter bisherigem Namen auf dem Gutshof in Seewalde eröffnet, die dem historischen Ensemble nach Laden und Café damit ein weiteres Highlight beschert. Die kleine Familie hat in Seewalde eine Wohnung bezogen, Max und Luzi können direkt neben der Galerie in ihrer Werkstatt arbeiten, wenn mal keine Besucher da sind, Maja ist begeistert von den vielen anderen Kindern und den Tieren.
„Und überhaupt ist jetzt alles noch besser“, hat mir Max bei einem Besuch anlässlich der Eröffnung des wie gewohnt mit viel Liebe und nicht weniger Geschick, aber auch mit großen Mühen aus dem Leerstand gezauberten Ausstellungsraums gestanden. Der wieder viel Charme hat, auch wenn er kleiner und überhaupt ganz anders ist, als der in Strasen war. Ich habe an der neuen Adresse ebenso gern in die Galerie hinein, wie durch ihre Holzfenster hinaus in den historischen Hof geschaut. Der ja Dorfmittelpunkt und auch Ort von Veranstaltungen ist. Günstiger kann man seine Kostbarkeiten nicht präsentieren.
Gut drauf und hilfsbereit: Mitarbeiter Marcel Thedran, Chef Jan Rehfeldt und Praktikant Jupp-Karl Hauff (von links).
Computer kommen ja zunehmend ohne uns Menschen klar, und so hatten der auf meinem Fahrradlenker und der auf dem meiner Holden im Winter im Keller unseres Eigenheims verabredet, pünktlich zur Radelsaison gemeinsam das Leben auszuhauchen. Allerdings hatten sie die Rechnung ohne meine Wenigkeit gemacht, die ich in meiner gut sortierten Kammer nach nur halbstündigem Suchen zwei noch brauchbare Knopfzellen fand, welche wiederum den Abtrünnigen neuen Saft ins Gehäuse pumpten.
Was aber nicht einmal die halbe Miete war. Die Reanimierten hatten sich natürlich heimtückisch auf Null gesetzt und benötigten von der Radgröße bis zur Uhrzeit neue Informationen. Selbst die Muttersprache war den Elektronengehirnen abhanden gekommen. Es begann ein zeitfressendes Tasten und Einstechen mit spitzen Gegenständen auf versenkbare Knöpfe, und irgendwann machte sich bei mir Verzweiflung breit, einhergehend mit dem Verdacht, dass die Anzeiger vielleicht nur zur Einmalnutzung vorgesehen sind.
Womit wir zur Lobpreisung des Wesenberger Fahrradladens von Jan Rehfeldt kommen. Dort scheint unendliche Geduld Geschäftspartner zu sein, oder schlichtweg die Routine im Umgang mit bockiger Technik. Sonnabend kurz vor Feierabend entnervt vorgesprochen, Montag per Anruf mit einer Erfolgsmeldung beglückt worden und zum Feierabend wieder verradcomputert. Das alles zum Nulltarif! Meine Heimatstadt Wesenberg besitzt (mindestens) eine Oase in der sich immer weiter ausbreitenden Servicewüste Deutschland.
Uwe Pöschel von den Freunden des Buches hat mich gestern im Leea noch einmal daran erinnert: Die Neustrelitzer Antiquariate im Speicher, Am Stadthafen 17, sind am kommenden Mittwoch, 1. Mai, ab 14 Uhr geöffnet. Die Besucher erwartet neben Büchern und anderen Medien die Ausstellung „Seifenglück“, präsentiert von der Neustrelitzerin Franka Bucksch.
Sie produziert in ihrer Werkstatt in Adamsdorf milde Seifen auf pflanzlicher Basis. Es sind nicht nur hochwertige Pflegeprodukte, sondern kleine Kunstwerke. Jedes einzelne Stück fertigt sie farbenfroh und duftvoll in liebevoller Handarbeit. Passend zu dieser Präsentation läuft nonstop eine TV-Seifenoper auf der Filmleinwand.
Um 19 Uhr startet die Veranstaltungsreihe zur DDR-Kultur mit einer Lesung von Dietmar Stiller. Er wird aus Ingo Schulzes Roman „Adam und Evelyn“ lesen. Dem Dresdner Schriftsteller ist ein stiller, nachdenklich machender Wende-Roman gelungen, der bereits verfilmt wurde. Eintritt wie immer frei; Spenden erbeten.
Der „Zweirad-Flitzer“ in Mirow ist umgezogen. Das Fahrradfachgeschäft von Margitta Kiepert empfängt seine Kunden ab heute nicht mehr in der Breitscheidstraße, sondern in der Strelitzer Straße 4.
Der Umzug fällt mit dem zehnjährigen Firmenjubiläum zusammen. Am neuen Standort finden Kunden und Geschäftsinhaberin, die auch Mopedteile anbietet, wesentlich bessere Bedingungen vor. Die ersten Fahrräder unter neuer Adresse sind bereits verkauft.