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Demokraten treffen sich in der Kachelofenfabrik Neustrelitz
09 Montag Aug. 2021
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09 Montag Aug. 2021
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04 Sonntag Juli 2021
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Ausländer, Demokratie, Ehrenamt, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Vereine

Das Engagement- und Ehrenamtsnetzwerk EINZ – Engagiert in Neustrelitz hat den Engagementpreis M-V in der Publikumskategorie gewonnen! EINZ hat bei der Onlineabstimmung über 700 Stimmen erhalten – dies ist nur mit der Hilfe vieler Neustrelitzerinnen und Neustrelitzer gelungen, die sich für das Netzwerk eingesetzt haben, heißt es in einer Pressemitteilung.
EINZ betont, dass es in Neustrelitz weder einen Platz für Vandalismus, noch für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gibt. In der Nacht zum vergangenen Donnerstag hatten Unbekannte die Scheiben und die Eingangstür des neu eröffneten Friseur-Salons Ogaret am Markt mit Steinen eingeworfen. Der Hintergrund dieser Tat ist noch unklar, die Ermittlungen hierzu laufen. „In jedem Fall ist dies eine traurige Nachricht, und die Tat ist laut und deutlich zu verurteilen – unabhängig davon, ob es sich um einen Vandalismus-Angriff auf den Friseur-Salon handelt, oder ob sie aus einem rassistischen oder rechtsextremistischen Hintergrund heraus stattgefunden hat“, so Dr. Monique Wölk von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Neustrelitz. Nicht umsonst hätten Neustrelitzer*innen gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt“ erst vor knapp zwei Monaten mit einer bunten Stuhlaktion zum Diversity-Tag deutlich gemacht: # Neustrelitz Hat Für Alle Einen Platz! Aber in der Stadt gibt es weder einen Platz für Vandalismus, noch für Rassismus und Menschenfeindlichkeit!
Die offizielle Preisverleihung findet am kommenden Sonnabend, den 10. Juli, im Vorpommerschen Landesmuseum Greifswald statt. Für das Neustrelitzer Netzwerk dürfen pandemiebedingt nur fünf Personen an der Preisverleihung teilnehmen und die Ehrung durch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig stellvertretend für alle Netzwerkmitglieder entgegennehmen. Es sind Antje Ebel (Verein für das Slawendorf Neustrelitz e.V.), Thomas Kowarik (Kunsthaus Neustrelitz e.V.), Christel Lau (Domjüch e.V.), Jana Patz (AWO Vielfalt) und Monique Wölk (Partnerschaft für Demokratie Neustrelitz).
10 Donnerstag Juni 2021
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Das unangemeldete und von der Polizei aufgelöste Treffen von Angehörigen der sogenannten „Reichsbürgerszene“ und nahestehenden Personen am 23. Mai in Neustrelitz auf dem Markt (Strelitzius berichtete) wird von den demokratischen Kräften in der Residenzstadt „sehr ernst“ genommen. Das geht aus einer Erklärung des Bürgermeisters, der Stadtverwaltung, des Regionalzentrums für demokratische Kultur Mecklenburgische Seenplatte und der Partnerschaft für Demokratie Neustrelitz als BMFSFJ-gefördertes Projekt im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ hervor, da die „Reichsbürgerszene die Bundesrepublik Deutschland mit ihren staatlichen Organen gemeinhin nicht anerkennt und auf eine Abschaffung des demokratischen politischen Systems der Bundesrepublik hinwirkt“.
Um über die Hintergründe und Ziele der Reichsbürgerszene zu informieren und darüber zu beraten, wie präventiv einer Verfestigung der Szene begegnet werden kann, werden sich der Bürgermeister, Mitglieder der Stadtverwaltung, das Regionalzentrum für demokratische Kultur Mecklenburgische Seenplatte, die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie, Mitglieder der Stadtvertretung, Sachkundige Einwohner*innen, Akteur*innen des lokalen Aktionsbündnisses „Vielfalt statt Einfalt“ und andere Interessierte noch vor den Sommerferien miteinander beraten. Nach den Sommerferien wird die Partnerschaft für Demokratie Neustrelitz die Thematik in einer Demokratiekonferenz öffentlich beleuchten. Dafür werden auch Mitglieder verschiedener Staatsorgane angefragt, um über die Reichsbürgerszene aufzuklären.
Weiterlesen24 Mittwoch März 2021
Posted in Kultur
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Die Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz schreibt den mit 5.000 Euro dotierten Daniel Sanders Preis für Kultur und Demokratie aus. Der Preis wird vergeben an Persönlichkeiten oder gemeinnützige Körperschaften für besondere kulturelle oder künstlerische Leistungen bzw. für besondere Verdienste um die Förderung und Gestaltung des demokratischen Zusammenlebens. Die Leistungen bzw. Verdienste müssen einen Bezug zur Geschichte bzw. dem Territorium von Mecklenburg-Strelitz haben.
Die Stiftung freut sich auf Vorschläge und Eigenbewerbungen. Einzureichen sind die Kontaktdaten der / des Vorgeschlagenen, Biographie in Stichworten, eine Begründung des Vorschlages sowie ein Laudator / eine Laudatorin. Einsendeschluss ist am 31. 8. 2021 bei Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, c/o Dr. Michael Körner, Heinrich-Schliemann-Weg 6, 17235 Neustrelitz, Mail: mkoerner@gmx.info. Rückfragen unter Tel. 03981 23 77 60. Ausführliche Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es ab der kommenden Woche auf der Stiftungshomepage http://www.kulturgut-mecklenburg-strelitz.de/. Der Preis versteht sich als Weiterführung des Daniel-Sanders-Kulturpreises des Landkreises Mecklenburg-Strelitz. Die Preisvergabe findet Anfang November im Neustrelitz statt.
Weiterlesen10 Mittwoch Feb. 2021
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Demokratie, Frauen, Internet, Mecklenburgische Seenplatte, Medien, Neubrandenburg

Um ein globales Zeichen für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie für Gleichstellung zu setzen, findet traditionell am 14. Februar eines jeden Jahres der weltweite Aktionstag „One Billion Rising“ (eine Milliarde erhebt sich) statt. Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat sich gemeinsam mit der Sportjugend M-V e.V. im vergangenen Jahr zum ersten Mal an dieser Aktion beteiligt und unter dem Motto „Bewegen-Erheben-Leben“ in die Neubrandenburger Innenstadt eingeladen.
Auch in diesem Jahr wird die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg mit dem Landessportbund M-V sowie weiteren Partnern ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sowie für Gleichstellung setzen. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen kann eine offizielle Veranstaltung nicht stattfinden. Als Alternative wurden digitale Formate gewählt, um auf diesen Tag aufmerksam zu machen. Um auf das Thema hinzuweisen, wurden ein Video und ein Demokratie-Podcast „Hingehört und Hinterfragt“ produziert.
Die Initiativen zu „One Billion Rising“ werden am weltweiten Aktionstag am kommenden Sonntag auf der Internetseite der Stadt (www.neubrandenburg.de) und auf der städtischen Facebookseite veröffentlicht. Den Podcast mit Oberbürgermeister Silvio Witt, Torsten Haverland, Geschäftsführer Landessportbund und Reinhard Marschner, Geschäftsführer Quo vadis, können Interessenten außerdem unter www.demokratie-nb.de hören.
28 Samstag Nov. 2020
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Mit einer Projektion an der Fassade der Stadtkirche Neustrelitz wird das Jugendforum innerhalb der Partnerschaft für Demokratie unter seinem Vorsitzenden Maurice am kommenden Montag, 30. November, zwischen 17 und 18 Uhr ein Zeichen setzen. Seit 19 Jahren wird der Tag der Städte für das Leben – gegen die Todesstrafe begangen. Städte in aller Welt bekennen sich damit zu dem humanen Anliegen, die Todesstrafe weltweit abzuschaffen und mobilisieren an diesem Tag für Menschlichkeit und für die Achtung der Menschenrechte. Neustrelitz ist gemeinsam mit über 200 weiteren Städten in Deutschland Teil dieses weltweiten Städtenetzwerkes.
Vorab wird weiteres Filmmaterial des Jugendforums zu dem Thema online gezeigt – auf den Facebookseiten des Jugendbeirates Neustrelitz, des Aktionsbündnisses „Vielfalt statt Einfalt“ oder auf den Internetseiten der evangelischen Kirchengemeinde und des Kunsthauses.
16 Montag Nov. 2020
Posted in Geschichte
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Ein bundesweites Projekt hat das ehemalige Residenzschloss in Neustrelitz als Ort der Demokratiegeschichte identifiziert. Es gehört zu einer ersten Liste mit 100 Standorten, an denen die lange und wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland beispielhaft ablesbar ist. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ und mit Förderung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat der in Weimar ansässige Weimarer Republik e.V. die Liste erarbeitet und auf der Internetplattform www.demokratie-geschichte.de der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
„Wir laden dazu ein, in den einzelnen Regionen nach den Wurzeln unserer heutigen Demokratie zu suchen“, erklärt Projektleiter Dr. Markus Lang. Die Geschichte der deutschen Demokratie sei noch immer relativ unbekannt; zahlreiche Orte, an denen wichtige Ereignisse auf dem Weg zu Freiheit, Grundrechten und Partizipation stattfanden, seien in Vergessenheit geraten. Sie besser zu kennen, wäre für die Bundesrepublik ein großer Gewinn, denn dadurch werde deutlich: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern wurde erkämpft und muss tagtäglich verteidigt werden.
Weiterlesen09 Montag Nov. 2020
Posted in Geschichte
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Ausländer, Bürger, Demokratie, Juden, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Die traditionelle Neubrandenburger Gedenkveranstaltung anlässlich der Pogromnacht am 9. November 1938 konnte in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant durchgeführt werden. Stattdessen legten Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt heute in einer sogenannten stummen Veranstaltung ohne Gäste Kränze am Synagogenplatz nieder.
In einer aus Anlass des Gedenkens veröffentlichten Rede stellte der Oberbürgermeister heraus, dass Antisemitismus in Deutschland wieder verstärkt eine Rolle spiele. „Nicht erst seit dem Attentat in Halle fühlen sich viele Menschen jüdischen Glaubens nicht mehr sicher in Deutschland. Unsere Geschichte macht es uns zur Verantwortung, dagegen einzustehen.“ Gerade in sozialen Medien würden Beschimpfungen und Beleidigungen wieder alltäglich und fänden antisemitische Verschwörungstheorien Raum.
„Wir sollten das beklagen und kritisieren“, betonte Witt. „Das ist unsere gemeinsame Aufgabe, genau wie im Fall rassistischer, diskriminierender, oder frauenverachtender Kommentare, egal ob im Internet oder im täglichen Leben. Die Stimme derer, die solche Gedanken ablehnen, die für Akzeptanz und gegenseitigen Respekt stehen, muss ebenso laut und deutlich zu hören sein.“ Die komplette Rede von Silvio Witt hier im Anhang.
12 Montag Okt. 2020
Posted in Bürger
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Demokratie, Ehrenamt, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Vereine

Am „Tag der Vereine“ Ende September haben sich über 70 Teilnehmer*innen und Helfer*innen aus mehr als 25 Vereinen, Initiativen, (Wohlfahrts-)Organisationen und Fördermittelgebern auf dem Domjüch-Gelände getroffen, um sich über die ehrenamtliche Arbeit in Neustrelitz auszutauschen. In der Podiumsdiskussion und den Workshops kamen viele verschiedene Punkte auf den Tisch – es ging um die Folgen des Corona-Lockdowns, Hygienekonzepte für Veranstaltungen, Fragen zu Projektförderungen und darum, wie das Neustrelitzer Netzwerk von Ehrenamtlichen und Vereinen ausgebaut und unterstützt werden kann.
Große Einigkeit bestand bei den Teilnehmer*innen darin, dass es eine Folgeveranstaltung für das Neustrelitzer Ehrenamts-Netzwerk geben soll. Sie findet am 4. November um 17 Uhr statt, Tagesordnung und Ort des Treffens werden noch bekanntgegeben, so Dr. Monique Wölk von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Neustrelitz. Ziel sei es, die Vernetzung und den Austausch über konkrete Themen und Fragen der ehrenamtlichen Arbeit und der Vereinsarbeit gemeinsam zu organisieren. Anmeldungen sind schon jetzt möglich unter 0151 40639237 oder Monique.Woelk@cjd-nord.de
Wie beim „Tag der Vereine“ berichtet wurde, können über die Bundesstiftung für Ehrenamt und Engagement für kurzfristig umsetzbare Projekte bis zum Ende des Jahres noch Fördermittel ausgegeben werden. Für das kommende Jahr stehen ebenfalls Fördermittel bereit. Mehr Informationen dazu unter https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/
27 Sonntag Sep. 2020
Posted in Politik
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Bürger, Demokratie, Kirchen, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Parteien

Bis zu 30 Personen haben sich am gestrigen Sonnabend auf dem Neustrelitzer Markt an einer Mahnwache unter dem Motto „Wirsindmehr – Vielfalt statt Einfalt“ beteiligt. Anlass war ein von der AfD angekündigter Autokorso (Strelitzius berichtete). Die Teilnehmer an der Mahnwache kamen aus ganz unterschiedlichen politischen wie auch gesellschaftlichen Bereichen, berichtet mir seitens der Organisatoren Dr. Thomas Viß von den LINKEN.
„Geeint hat alle, dass Sie ein freundliches Gesicht für Vielfalt und Toleranz zeigen wollten. Von den Parteien waren LINKE, Grüne, SPD sowie CDU vertreten. Besonders gefreut hat mich die Unterstützung des Stadtpräsidenten Ernst-August von der Wense, der uns auch im Vorfeld geholfen hat“, so Viß.
Ein besonderes Highlight sei die musikalische Begleitung durch Kantor Lukas Storch sowie Pastorin Cornelia Seidel gewesen. „Wir waren mit tollen Liedern gut zu hören und die Leute hatten sichtlich Freude. Frau Seidel hat für uns sogar an ihrem Geburtstag den Vormittag geopfert“, stellt der Linkspolitiker heraus. „Wir waren mehr, wir waren lauter, wir waren schöner.“
