Am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum sind die Sportfotos des Jahres gekürt worden. Wencke Hinterschuster hat mit ihrem Handballbild von Jelte Wenske die Jury überzeugt, zu der auch Strelitzius hatte die Ehre zu gehören. Peggy Ulrich hat Pferdesportlerin Lina Ulrich beim Voltigieren atemberaubend mit der Kamera eingefangen. Und Michael Stetzka hat den richtigen Moment abgepasst, um Lotte Horvay beim Hürdenlauf abzulichten.
Zehn Motive waren zum Wettbewerb eingereicht worden, alle sind über den unten stehenden Link zu betrachten. Ich gratuliere den Preisträgern.
Die jungen Roboteringenieure und -ingenieurinnen des Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum haben die erste Hürde genommen. Wegen der Pandemie verspätet und per Videokonferenz, fand heute das Regionalfinale in der First Lego League statt. Die CaroAces haben sich von den ungewohnten Rahmenbedingungen nicht schrecken lassen und die Klasseleistungen ihrer Vorgänger mit einem ersten Platz in der Gesamtwertung fortgesetzt. Die diesjährige Saison läuft unter dem Thema RePLAY. Dabei soll es darum gehen, dass man mehr Bewegung in den Alltag integriert und die Menschen zur sportlichen Betätigung motiviert, wie mir meine Blogpartnerin Anna Krajewski berichtet.
Vorab hatten die Caroliner schon Videos von ihrer Forschungspräsentation, zum Robodesign und zum RobotGame einzusenden. Der eigentliche Wettkampf fand dann als Liveübertragung statt und die Jurys der einzelnen Kategorien konnten nachträglich noch Fragen stellen. „In unserer diesjährigen Forschungspräsentation haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine interaktive Website zu programmieren, die Schülern und Lehrern helfen soll, Sport in den Unterricht zu integrieren. So kann man gezielt aussuchen, für welche Altersklassen und für welchen Zweck, also zum Beispiel Entspannung oder Konzentration, man gerade Übungen braucht. Die Jury war von unserer Idee begeistert und wollte diese sofort selbst testen“, berichtet Anna.
Das Testkonzept des Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum soll auch an anderen Schulen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte Anwendung finden.
Thomas Müller, stellvertretender Landrat der Mecklenburgischen Seenplatte, hat sich ausdrücklich beim Gymnasium Carolinum für die Planung der schulischen Sportlerehrung bedankt und das eingereichte Hygienekonzept begrüßt. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte habe dennoch leider aufgrund der derzeitigen Regelungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern keine andere Entscheidung als die Absage dieser Veranstaltung treffen können (Strelitzius berichtete), heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung.
Thomas Müller
Müller habe mit Schulleiter Henry Tesch telefoniert und beide suchten nach Möglichkeiten, in absehbarer Zeit diese Veranstaltung stattfinden zu lassen. Henry Tesch habe darüber hinaus den Vorschlag gemacht, auch Schulleiter:innen bzw. Vertreter:innen anderer Schulen als Beobachter einzuladen. Gleichzeitig betont der Landkreis, dass das gemeinsam mit der Rostocker Firma Centogene entwickelte PCR-Testkonzept, das seit April 2020 am Gymnasium Carolinum durchgeführt wird, beispielhaft ist. Im PCR-Testzentrum am Carolinum erhalten neben Schüler:innen, Lehrer:innen und Familienangehörigen weitere Personen im Schulumfeld die Möglichkeit einer freiwilligen Selbsttestung. Damit wird ein Beitrag für mehr Sicherheit im Landkreis geleistet.
Der Landkreis prüft jetzt gemeinsam mit dem Gymnasium Carolinum und der Firma Centogene, das freiwillige PCR-Testkonzept auf weitere Schulen im Landkreis auszuweiten. Alle Beteiligten sind davon überzeugt, dass langfristig nur eine unkomplizierte, frei zugängliche PCR-Teststruktur im Alltag für alle Einwohner:innen der Garant dafür ist, dass Laientests (Selbst-, Schnell-und Bürgertests) sinnvoll eingesetzt werden können
Nach einem guten Jahr pandemiebedingter Pause hat es heute Abend in der Aula der Schule endlich wieder eine Veranstaltung gegeben: KuMuLi, die Leistungsschau der Zwölftklässler in Kunst, Musik und Literatur.
Trotz schwieriger Zeiten haben die Gymnasiasten einmal mehr ein beeindruckendes Bekenntnis zur Kultur abgegeben und für eine lückenlose Fortsetzung der KuMuLi gesorgt, die zuletzt am 11. März 2020, bevor es in den Lockdown ging, veranstaltet worden war. Auch wenn diesmal nur wenige Gäste kommen konnten – Elternvertreter und Parter des Carolinums – wurde eines deutlich: Das Bedürfnis, wieder kulturelle Angebote wahrnehmen zu können, ist riesig. Die Caroliner erreichten mit ihren Beiträgen auf der Bühne und den in der Aula und im Foyer ausgestellten Arbeiten mühelos die Herzen der Besucher.
„Wir sind sehr froh, trotz der komplizierten Situation für uns alle wieder eine KuMuLi durchführen zu können“, so Schulleiter Henry Tesch, der ausdrücklich die Leistungen der Schüler unter diesen Bedingungen hervorhob. „Es hat in der Geschichte immer herausfordernde Zeiten gegeben. Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie dabei mit der Kultur umgeht“, so Tesch. „Lasst die Kultur nicht untergehen!“
In einem kurzen Programm wurden Bilder vorgestellt und Texte vorgetragen, in denen sich viel Nachdenklichkeit, aber auch Optimismus fanden. Fünf junge Musikerinnen spielten und sangen stellvertretend für das mehr als 100 Mitglieder zählende Ensemble Carolinum und spannten den Bogen von Robert Schumann bis zu „Mamma Mia“ von ABBA.
Am morgigen Sonnabend, dem 30. Januar, findet im Neustrelitzer Gymnasium Carolinum der digitale Tag der offenen Tür statt. Nach der Live-Schaltung morgens ab 10 Uhr über die ZOOM können sich Eltern und SchülerInnen ab ca. 10.15 Uhr über die Internetseite der Schule ausführlich über das Gymnasium Carolinum, seine Profile und Fachschaften sowie die Anmeldung für das Schuljahr 2021/2022 informieren.
Der Leiter des Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum, Henry Tesch, hat sich strikt gegen eine Maskenpflicht im Unterricht ausgesprochen. „So können wir die Schlacht nicht gewinnen“, wird Tesch in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zitiert. Sein Gymnasium hatte durch die von dem Biotechnologieunternehmen Centogene in Rostock ermöglichten hauseigenen Corona-Tests für immerhin 1000 Schüler einmal mehr bundesweite Aufmerksamkeit erregt. Strelitzius als Medienpartner des Carolinums begleitet das Thema von Beginn ausführlich.
Er finde es bedauerlich, so Tesch, dass nicht bereits im Frühjahr, als es mit Corona begann, Teststrategien entwickelt wurden. Stattdessen seien die Schulen gleich ganz geschlossen worden. Sein Anliegen sei es unverändert, mit seiner Schule ein Beispiel zu geben und deutschlandweit Initiativen anzustoßen. Eine generelle Maskenpflicht im Unterricht, wie sie jetzt im Vorfeld des nächsten Treffens der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten in der kommenden Woche diskutiert werde, sei aus seiner Sicht für Schüler und Lehrer gleichermaßen unmöglich.
Die Lektüre des kompletten Interviews kann ich unbedingt empfehlen, ich hänge es hier an.
Mit den Caro Carriers ist am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum von Schülern eine Nachhilfefirma gegründet worden, die in guter Tradition zu Vorgängern an der Bildungseinrichtung steht. Darüber informierte Schulleiter Henry Tesch am gestrigen Freitag in seiner inzwischen 75. Videobotschaft seit Ausbruch der Corona-Pandemie.
Ab der kommenden Woche können sich Nachhilfelehrer dort ebenso bewerben wie Schüler, die Unterstützung brauchen. Nachhilfe wird in den Fächern Deutsch, Geschichte, Englisch, Mathematik, Physik, Informatik, Kunst und Französisch angeboten. Als Geschäftsführer der Firma fungieren die Caroliner Tim Gundermann und Jeremy Feudel.
Nach Distanzunterricht der Elft- und der Zwölftklässler, beweglichen Ferientagen und dem heutigen Distanzlerntag für alle Schüler und Lehrer, der noch detailliert ausgewertet werden muss, sind am morgigen Donnerstag wieder sämtliche Caroliner an Bord, sprich im Schulhaus am Glambecker See. Das teilte Schulleiter Henry Tesch mit. Spätestens bis Freitag sollen auch die ersten selbstgebauten CO2-Ampeln im Carolinum installiert sein.
Carolina Sturm aus der 7/3 und Riim Shartah aus der 7/6 wirken bei der Herstellung der CO2-Ampeln mit, rechts Schulleiter Henry Tesch.
Nur echt mit dem Bild vom Carolinum.
Die Neustrelitzer Caroliner setzen in Sachen Lüften ihrer Klassenräume gegen Corona nicht einfach darauf, dass der Schulträger grünes Licht für den Einkauf von CO2-Ampeln im Handel gibt, welcher auf der Höhe der Zeit Dutzende der Messgeräte von 200 Euro pro Stück abwärts anbietet. Die jungen Leute stellen die hilfreichen Alarmvorrichtungen selbst her. Die Gehäuse dafür kommen aus dem 3-D-Drucker.
Projektpartner dabei ist der Verstehbahnhof Fürstenberg von Daniel Domscheit-Berg, wo von den Gymnasiasten fleißig gelötet wird. Ziel ist, demnächst in jedem Unterrichtsraum im Carolinum ein solches Gerät zu installieren. In Fürstenberg waren schon Corona-Schutzvisiere für das Carolinum gebaut worden (Strelitzius berichtete). „Schlau anstellen“, das zu Beginn der Corona-Krise ausgegebene Schulmotto ist einmal mehr bestens bedient.
Nach zwei beweglichen Ferientagen am Montag und Dienst und dem hier im Blog bereits beschriebenen Distanzlerntag am Mittwoch kommen die Caroliner erst am Donnerstag kommender Woche zurück in die Schule. Näheres zum Wiedereinstieg, darunter der zuletzt nach Hause geschickten elften und zwölften Klassen, im Tagesvideo am Mittwoch. Inzwischen ist ein weiteres Unterrichtsmodell in der Diskussion. Beim Hybridunterricht ist wöchentlich wechselnd jeweils die eine Hälfte der Klasse in der Schule anwesend und die andere lernt zu Hause auf Distanz. Es bleibt spannend!
Da hat es wohl eine Kommunikationspanne zwischen dem Schulträger Landkreis Seenplatte und dem Neustrelitzer Gymnasium Carolinum gegeben. Richtig ist, wie hier im Blog gemeldet, dass die 12. Klassen in der kommenden Woche in den Präsenzunterricht zurückkehren. Über die ebenfalls in den Distanzunterricht geschickten 11. Klassen gibt es vom Landkreis noch keine Aussage.
Am Carolinum wurde inzwischen das Tagesvido gelöscht, in dem für morgen die Rückkehr der Zwölfer angekündigt worden war. Weitere Informationen soll es laut Schulleiter Henry Tesch am morgigen Donnerstag geben, darunter zum konkreten Termin der Wiederaufnahme des regulären Unterrichts für die oberen Klassen. Noch mal in einem Satz: Liebe Elft- und Zwölftklässler des Carolinums, bis auf Weiteres zu Hause bleiben!!!