Als bekennender Freund des Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum schaue ich mir natürlich Woche für Woche die Videobotschaften aus der Schule an. Und behalte mir vor, auch mal die eine oder andere zu bewerben. Heute hat es mir eine Achtklässlerin angetan, die sich Gedanken um unser Welt macht und dafür preisgekrönt worden ist. Was für ein Auftritt! Mehr dazu im obigen Video.
Das Neustrelitzer Gymnasium Carolinum hat es zum wiederholten Mal in die Hauptnachrichtensendung des koreanischen Fernsehens geschafft. Den entsprechenden Link unten hat mir Schulleiter Henry Tesch zukommen lassen. Das Carolinum unterhält Partnerschaftsbeziehungen mit Schülen in Soul und in Gunsan.
Seit 2017 wird am Neustrelitzer Gymnasium Neigungsunterricht Koreanisch angeboten, inzwischen gibt es ab Klassenstufe 10 ein Wahlpflichtfach Koreanisch. Außerdem informieren sich regelmäßig Lehrer aus Korea am Carolinum über das deutsche Bildungssystem und die vielfältigen Bildungsmöglichkeiten, die an der Neustrelitzer Schule angeboten werden. Grundlage ist ein Vertrag mit dem koreanischen Institut für Erziehung, das eine Dependance in Frankfurt/Main unterhält.
Im Rahmen des Schüleraustauschs waren Caroliner zuletzt 2018 in Korea. Wie Henry Tesch mir sagte, ist für 2022 die nächste Reise von Gymnasiasten aus Neustrelitz in das asiatische Land geplant. Zwischenzeitlich hatte die Pandemie das unmöglich gemacht.
Am kommenden Freitag, den 24. September, findet in Neustrelitz eine Klimademonstration anlässlich des globalen Fridays for Future Klimastreiks statt. Die Demo startet um 13.15 am Carolinum, führt die Elisabethstraße und Strelitzer Straße entlang bis zum Markt, wo sie mit einer Kundgebung endet.
Bisher gab es in Neustrelitz keine Aktion zum Globalen Klimastreik. Daher haben nun die Schülerinnen Muriel Rappold und Fabia Klein vom Gymnasium Carolinum eine Demonstration für diesen Tag organisiert. Auch in Neustrelitz soll damit ein Zeichen im Kampf gegen den Klimawandel gesetzt werden. Die Initiatorinnen rufen dazu auf, dass sich der Demonstration alle Menschen anschließen, denen das Klima als lebenswichtige Grundlage der kommenden Generationen am Herzen liegt. Für die Kundgebung auf dem Markt sind Beiträge von Schüler*innen des Carolimuns geplant. Daneben gibt es ein offenes Mikrofon, welches für weitere, spontane Beiträge zur Verfügung steht.
Die Bewegung Fridays for Future agiert seit mehreren Jahren auf internationaler Ebene und hat sich zum Ziel gesetzt, die sich aktuell zuspitzende Klimakrise in Politik und Gesellschaft stärker zu thematisieren. Vor allem junge Menschen fordern dabei die Politik auf, jetzt aktiv Entscheidungen zu treffen, die den Klimawandel noch rechtzeitig stoppen können. Die Schülerschaft des Gymnasiums steht hinter der geplanten Aktion und beteiligt sich zum großen Teil. Zudem begrüßt und unterstützt die Schulleitung das Projekt.
Die Schülerinnen rufen zu reger Teilnahme der Neustrelitzer Bürger*innen auf, denn der Klimawandel betreffe jeden einzelnen – heute und in den kommenden Jahren!
Traditionell findet am ersten Sonnabend im September im Carolinum ein von Schüler*innen gestalteter Schulgottesdienst statt. In diesem Jahr lautet das Thema: „Der Nächste bitte! – Und wer ist dein Nächster?“.
Die vergangen Monate haben gezeigt, wie wichtig Begegnung und Miteinander sind. Die Schüler*innen setzten sich in selbst verfassten Texten und in einem Theaterstück mit Fragen auseinander, die das Zusammenleben in Familie und Schule betreffen. Mobbing und Ausgrenzung spielen eine Rolle, und schließlich auch die Frage nach den fernen Nächsten z.B. „Was geht uns Afghanistan an?“. Der Gottesdienst findet in der Aula statt und beginnt um 11 Uhr. Es gelten die für Gottesdienste üblichen Coronaregeln: Abstand, Maske tragen, Händedesinfektion und Datenerfassung aller Teilnehmenden.
Zwölftklässlerin Jessy (links), hier beim Scannen, hat sich heute am Pilotprojekt ihrer Schule beteiligt.
130 freiwillige Schülerinnen und Schüler haben sich heute Morgen am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum an einem PCR-Pool-Coronatest beteiligt. Das Pilotprojekt findet auf Bitte des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte an der Bildungseinrichtung statt, die als Vorreiterin bereits über eineinhalbjährige Erfahrungen mit dem Testen von Schülern hat. Rund 16.300 Einzeltests sind hier seit Ausbruch der Pandemie vorgenommen worden.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte plant den Aufbau einer PCR-Pool-Teststruktur an Schulen. Hintergrund dafür ist, einen Überblick über das Infektionsgeschehen zu erhalten und jedem die Möglichkeit zu bieten, einen persönlichen Beitrag zu leisten, dass die Schulen auch bei steigenden Inzidenzen geöffnet bleiben können. „Unsere jungen Leute sind einfach großartig“, freute sich Schulleiter Henry Tesch im Gespräch mit Strelitzius übber das Engagement seiner Schüler. „Der Virus verlässt die Welt nicht, aber wir beschreiten mit unserem zusätzlichen Rettungsring auf digitaler Basis einen Weg zurück ins normale Leben.“
In der PCR-Pool-Teststruktur werden mehrere individuell genommene Proben zu einem Pool zusammengeführt und zeit- und kostensparend analysiert. Ärzte empfehlen zurzeit eine Beschränkung der Pools auf 15 Einzelproben, um die hohe Sensitivität der Analyse nicht zu beeinträchtigen. Eine Einzeltestung der zusammengeführten Proben wird nur dann erforderlich, wenn ein Pool ein positives Testergebnis aufweist. Mit dieser Testmethodik können die Vorteile der PCR-Testung in einem kosteneffizienten Ansatz genutzt werden und somit die Schwächen und Fehlerrisiken einer Antigen-Schnelltestung vermieden werden. Darüber hinaus stellt das Pool-Verfahren sicher, dass keine personengebundenen Daten an das Testlabor (Centogene AG) übermittelt werden. Die Daten verbleiben in der Schule.
Mit der Polymerase-Kettenreaktion, kurz PCR-Test, wird geprüft, ob die Probe Erbgut (RNA) des SARS-CoV-2-Erregers enthält. PCR-Tests gelten nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts als die derzeit zuverlässigsten Tests. Selbst eine sehr geringe Viruslast, wie zu Beginn und am Ende der Infektion, wird nachgewiesen. Der Nachweis erfolgt über einen Rachenabstrich oder eine Speichelprobe.
Frau Dr. Franke impft heute am Carolinum Jasmin aus der 12. Klasse.
Am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum sind heute 46 Schüler unter den 16- bis 18-Jährigen vom DRK erstmals gegen Corona geimpft worden. Die Zweitimpfung erfolgt im September. Der Bedarf war in den ersten zwei Schulwochen nach den Sommerferien abgefragt worden, wie mich Schulleiter Henry Tesch unterrichtete. Dadurch habe das Gymnasium auch weitere Informationen erhalten, die die außerschulische Vorsorge gegen Corona betreffen. So seien jetzt bereits rund 50 Prozent der Jugendlichen am Carolinum in dieser Altersklasse erstgeimpft und rund 25 Prozent sogar zweitgeimpft.
Hinzu komme „eine nennenswerte Zahl“ von Geimpften in der Altersklasse 12 bis 16, wie von den Eltern laut Tesch zu erfahren war. Der Anteil der immunisierten Lehrer und sonstigen Mitarbeiter am Carolinum liege bei 98 Prozent. Selbstverständlich seien die Impfungen freiwillig, betonte der Schulleiter. „Wir gehen mit dem Thema unkompliziert um. Das DRK hat sich bei uns für die super Organisation heute bedankt, und wir bedanken uns beim DRK.“ Das Neustrelitzer Gymnasium hatte sich im vergangenen Jahr bereits als schulischer Vorreiter bei Corona-Tests deutschlandweit und darüber hinaus einen Namen gemacht.
Wieder einmal haben Schüler und Schülerinnen mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte am Carolinum bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen zu Höchstleistungen in der Lage sind. Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,1 und sechs Schülern und Schülerinnen, die einen Durchschnitt von 1,0 erzielten, hat der Abiturjahrgang 2021 neue Rekorde aufgestellt, wie mir Schulleiter Henry Tesch voller Stolz mitteilt.
Die drei Stipendiatinnen
123 der 125 Abiturienten und Abiturientinnen haben ihr Abitur zum ersten Mal nach der neuen Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung mit dem wieder eingeführten 5-stündigen Leistungskursen und in vielen Fächern 3-stündigen Grundkursen abgelegt, mit einem strengerem Bewertungssystem und neuen Aufgabenformaten im Mathematikabitur. Darüber hinaus mussten die Schüler und Schülerinnen zwei statt bisher nur eine mündliche Prüfung absolvieren, und das Ganze innerhalb einer Qualifikationsphase, die pandemiebedingt zwei mehrwöchige Phasen mit Distanzunterricht umfasste.
Wie gewohnt, wurden die Abiturzeugnisse in feierlicher Atmosphäre, umrahmt von einem musikalischen Programm unter Mitwirkung von Mitgliedern des Ensembles, verliehen. Zum zweiten Mal fand die Feierstunde, zu der nun wieder Gäste eingeladen werden konnten, im Freien auf dem festlich geschmückten Strelitzplatz statt.
Verspätete, aber nicht minder herzliche Grüße von Strelitzius an das Neustrelitzer Gymnasium Carolinum. Schulleiter Henry Tesch hat dieser Tage die coronabedingte 100. Videobotschaft an Schüler und Eltern gerichtet. Gestern war es bereits die 101. Ausstrahlung, Respekt! Das Carolinum hat sich auch in dieser Hinsicht als Vorreiter landesweit und darüber hinaus bewiesen. Hier ist in schweren Zeiten frühzeitig eine unverzichtbare Brücke geschlagen worden. Und auch Strelitzius als treuer, langjähriger Freund und journalistischer Begleiter des Carolinums hat manche Information aus den Sendungen ziehen und für den Blog verwenden können.
In dieser Woche ist das Neustrelitzer Gymnasium wie alle Schulen im Landkreis Seenplatte in den Präsenzunterricht zurückgekehrt. Für die Zwölfer am Carolinum haben die mündlichen Abiturprüfungen angefangen. Zum ersten Mal muss jeder Abiturient zwei mündliche Prüfungen ablegen. In elf Tagen sind das sage und schreibe rund 250 Prüfungen. Was für ein organisatorischer Aufwand neben der Herausforderung für die Schüler! Strelitzius wünscht den jungen Leuten natürlich jeden erdenklichen Erfolg.
Neun SchülerInnen der 10. Klassen waren Mitte des Monats auf Exkursion in Warnemünde, um den Strand nach Plastikmüll abzusuchen und Sedimentproben aus einem Zufluss der Ostsee zu entnehmen (Strelitzius berichtete). Mittlerweile haben die CarolinerInnen eine Analyse vorgenommen. Auf jedem zweiten Quadratmeter befand sich ein unnatürliches Teil. Auch in den Sedimentproben haben sich Plastikteile befunden. „Wenn man einen Strandabschnitt genau untersucht, ist es erschreckend, wie viele Dinge man findet, die nicht an den Strand gehören“, so Friedrich Zabel.
Parallel zu den CarolinerInnen haben SchülerInnen aus dem Oblast Leningrad (Großraum St. Petersburg) ihren Strand abgesucht und analysiert. Die Ergebnisse beider Gruppen wurden auf einer Präsentattionsveranstaltung innerhalb der 18. Deutschen Woche in St. Petersburg unter Schirmherrschaft des deutschen Generalkonsulats vorgestellt, zu der die CarolinerInnen digital zugeschaltet waren. Von zu Hause präsentierten die ZehntklässlerInnen ihre Erkenntnisse und Lösungsideen.
Häufigste Müllform am Strand sind Zigarettenkippen, speziell im Sommer zur touristischen Hochsaison. Damit diese nicht im Sandstrand sondern in der Mülltonne landen, ist eine Idee, so genannte Ostsee-Ascher aufzustellen. Beim Ostsee-Ascher dienen zwei getrennte Boxen mit Sichtfenster für eine Meinungsumfrage, je nachdem in welche Box man den Zigarettenstummel wirft. Durch die Sichtfenster kann nicht nur der Füllstand, sondern auch ein Abstimmungsergebnis zu einer aufgeworfenen Frage abgelesen werden.
Trotz Pandemie und Reiserestriktionen ist so ein Schüleraustausch möglich. „Bei der Weiterführung des Projektes besuchen wir uns gegenseitig, um gemeinsam nach Lösungen für die Plastikproblematik in der Ostsee zu suchen“, wirft Cora Oppermann einen Blick in die Zukunft nach Corona. Darin seien sich alle Beteiligten der deutsch-russischen Jugendaktion einig gewesen.
Unsere Caroliner sorgen wieder einmal für Furore. Im Rahmen eines deutsch-russischen Schülerprojektes ist eine Gruppe von zehntklässlern des Neustrelitzer Gymnasiums in Begleitung von Lehrern und Experten des Leibnitz-Instituts für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW) gestern auf dem Grund des Alten Stroms und am Strand von Hohe Düne auf die Pirsch nach Plastik gegangen. Die Gymnasiasten nahmen Wasser- und Sedimentproben und sammelten natürlich Plastikmüll.
Mehr als zwei Wochen arbeiten 15 deutsche Jugendliche an verschiedenen Orten in Mecklenburg-Vorpommern mit 15 russischen Jugendlichen auf der anderen Seite der Ostsee zusammen. Sie treffen sich im virtuellen Raum, machen offline Untersuchungen in der Natur und bringen ihre Ergebnisse online wieder zusammen. „Ein motivierendes und interessantes Format, wie sich die Teilnehmer beim ersten virtuellen Kennenlernen und Workshop am 8. April ausdrückten“, so Dr. Madeleine Block vom Deutsch-Russische Partnerschaft MV e.V. als Organisator.