In der Zeit vom 7. Februar, 16 Uhr, bis zum 8. Februar, 7.30 Uhr, sind bislang unbekannte Täter widerrechtlich in die Räumlichkeiten eines Ferienparks in Boek eingedrungen und haben eine geringe Menge Bargeld im zweistelligen Bereich sowie Werkzeuge im Wert von ca. 1.000 Euro entwendet. Hierunter waren unter anderem Sägen der Hersteller Bosch und Makita, ein Werkzeugkoffer der Marke Mannesmann sowie eine Ständerbohrmaschine.
Die Nationalpark-Informationen Serrahn, Blankenförde, Schwarzenhof, Boek und Kratzeburg haben wieder täglich von 10 bis 17 Uhr ihre Tore geöffnet. Die Info Boek ist bis zur fertigen Sanierung des Gutshauses in einem Wohnwagen auf dem neu gestalteten Vorplatz zu finden. Ab dem 4. Juni dürfen wieder Touristen aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen. Somit ist für den ersten großen Besucheransturm in diesem Jahr die Informationsversorgung gesichert.
Und endlich geht es auch wieder mit den Führungen los. Mit kleinen Einschränkungen laden die Nationalpark-Ranger wieder Besucher zu ihren Führungen ein. Um die Hygienemaßnahmen einhalten zu können, wird die Teilnehmerzahl pro Führung auf zehn Personen begrenzt. Deshalb ist es erforderlich, dass sich Besucher spätestens zwei Tage vorher unter der Telefonnummer 039824 / 252-80 anmelden. Interessierte können sich telefonisch montags bis donnerstags von 8:00 – 15:00 Uhr und freitags von 8:00 – 13:30 Uhr persönlich melden. Ansagen auf dem Anrufbeantworter können nicht berücksichtigt werden.
Frühling im Müritz-Nationalpark. Foto: B. Lüthi-Herrmann
Eine der schönen Stationen der E-Bike-Tour Richtung Müritz ist der Käflingsbergturm mit einem herrlichen Rundblick auf den Nationalpark. Foto: Stadt Neustrelitz
Die Tourist- und Nationalparkinformation Neustrelitz bietet ab sofort speziell für die wachsende Zahl der E-Biker zwei erlebnisreiche Touren durch den Müritz-Nationalpark an. Die Genießertour führt nach Kratzeburg mit einem Abstecher bis zur Havelquelle bei Ankershagen, weiter nach Granzin, über Babke und Blankenförde nach Wesenberg und wieder zurück. Idyllische Dörfchen laden mit kleinen Hofläden und Cafés zum Verweilen ein.
Die zweite Tour bringt E-Biker zu den schönsten Aussichtspunkten im Müritz Nationalpark. Sie führt in Richtung Boek an der Müritz. Ein besonderes Highlight ist der 55 Meter hohe Käflingsbergturm. Wer die 167 Stufen bezwingt, kann sich über einen herrlichen Rundblick auf weite Teile des Nationalparks freuen. An klaren Tagen reicht die Sicht bis nach Waren, Neustrelitz und Neubrandenburg.
Die Routenvorschläge sind auf der Webseite www.neustrelitz-erleben.de und auf den Plattformen komoot und outdooractive zu finden.
Entlang der Kreisstraße 18 von Rechlin nach Boek werden vom 30. November bis zum 11. Dezember 105 Pappeln gefällt. Die Pappeln sind ungefähr 80 Jahre alt und daher alters- und standortbedingt sehr brüchig. Zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht ist eine Fällung nötig. Es ist eine Ersatzpflanzung in gleicher Anzahl vorgesehen. Eine naturschutzrechtliche Genehmigung liegt vor.
Vom 30. November bis 4. Dezember erfolgt jeweils von 7 bis 18 Uhr eine Vollsperrung ab Ellerholz bis zur Abfahrt zum Luftfahrttechnischen Museum. Eine Umleitung ist über die Ortslage Rechlin ausgeschildert. Das Museum ist über die Umleitung anfahrbar. Eine halbseitige Sperrung wird vom 7. bis zum 11. Dezember jeweils von 7 bis 18 Uhr von der Abfahrt des Lufttechnischen Museums bis zur Abfahrt Hafendorf eingerichtet.
Die Holde und meine Wenigkeit haben sich heute einen langen Spaziergang durch das in Stille getauchte Boek gegönnt. Wir haben zwar fast keinen Menschen getroffen, geschweige denn irgendwo einen Kaffee bekommen, aber ein „Fundstück“ für die bekannte Strelitzius-Serie ist wieder abgefallen.
Nun sind bepflanzte Fahrräder nicht so wahnsinnig originell, Bad Doberan hat die dekorativen Drahtesel zum Beispiel fast schon inflationär überall in der Stadt verteilt. Aber selten ist uns eines dieser beliebten Pflanzkunstwerke begegnet, bei dem der Bewuchs so weit fortgeschritten ist. Da musste man schon zwei Mal hinschauen, um die Rankhilfe noch zu entdecken. Irgendwie passte es zum scheinbar ausgestorbenen Nationalparkdorf.
Das Exponat ist uns vor dem „Kutschercafé“ begegnet, zu dem wir gern noch mal zurückkehren, wenn es dann wieder geöffnet ist. Es hat in seiner ganzen malerischen Pracht gute Chancen, mein Blogbild Juni zu werden. Einfach entzückend! Aber der Mai ist noch lang…
Der beliebte Radwanderweg von Schwarzenhof nach Boek ist von Dienstag, den 18. Februar, bis voraussichtlich 6. April wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Hier wird in Teilabschnitten eine neue Brechsandschicht eingebaut, um wieder eine breite und glatte Oberfläche herzustellen. Eine Umleitung über Speck ist ausgeschildert.
Die Baumaßnahme trägt dazu bei, weiterhin einen hohen Qualitätsstandard der 176 Kilometer beschilderter Radwanderwege im Nationalparkgebiet sicher zu stellen. Die Baumaßnahme auf diesem Radwanderweg, den pro Tag durchschnittlich 165 Radfahrern nutzen, wird in Eigenregie durch Mitarbeiter des Nationalparkamtes Müritz durchgeführt. Insgesamt liegen 34 Kilometer Radwanderwege in Baulast des Nationalparkamtes.
In der Nacht von Sonntag auf Montag entwendeten unbekannte Täter einen Bootsmotor der Marke „Mercury“ an der Anlegestelle eines Campingplatzes in Boek. Hierbei entstand ein Schaden von 2.900 Euro. Auf dem schwarzen Bootsmotor befindet sich die Aufschrift „Boote Wohler“.
Zeugen, die in der Tatnacht Beobachtungen auf dem Campingplatz machen konnten oder Aussagen zu dem entsprechenden Bootsmotor treffen können, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Waren unter der Telefonnummer 03991 1760 entgegen.
Die Feuerwehren aus Rechlin, Krümmel und Lärz haben am heutigen Abend einen Waldbrand bekämpft, der sich zwischenzeitlich auf vier Hektar ausgedehnt hatte. Ein auf der Müritz befindlicher Bootsführer hatte gegen 17.30 Uhr in Richtung Boek zwei große Rauchsäulen entdeckt und die Polizei informiert.
Feuerwehr und Polizeikräfte konnten zwischen dem Abzweig zum Hafendorf Claassee und der Müritz das Feuer lokalisieren. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, da die Kameraden immer wieder neues Löschwasser heranbringen mussten. Gegen 19.15 Uhr wurde durch den Einsatzleiter mitgeteilt, dass der Brand gelöscht sei. Durch die Feuerwehrleute werden jetzt noch vorhandene Glutnester bekämpft.
Gleich zwölf Soldaten des Systemzentrums 24 haben sich in diesem Jahr zum freiwilligen Einsatz im Müritz-Nationalpark gemeldet. Für fünf Tage haben sie ihren Arbeitsplatz im Fliegerhorst Trollenhagen gegen die Wälder, Seen und Moore des Müritz-Nationalparks eingetauscht. „Sicherlich lockt der außergewöhnliche Einsatzort, gleichzeitig freuen sich alle mit ihrer tatkräftigen Unterstützung etwas für den Naturschutz und die Region tun zu können.“ beschreibt Stabsfeldwebel Oliver Bahr als Organisator von Seiten der Bundeswehr die Motivation seiner Kameraden.
Vom 13. bis zum 17. Mai waren sie in der Nähe von Boek und Babke im Einsatz. Ganz oben auf dem Plan standen der Rückbau und der Abtransport von Hochsitzen und alten jagdlichen Einrichtungen, die im Nationalpark nicht mehr gebraucht werden. Außerdem räumten die Soldaten Schuppen und Gebäudereste aus unzugänglichen Bereichen des Nationalparks und nicht zuletzt reparierten sie eine Besuchereinrichtung direkt an der Müritz.