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Foto: NPA Müritz

Gleich zwölf Soldaten des Systemzentrums 24 haben sich in diesem Jahr zum freiwilligen Einsatz im Müritz-Nationalpark gemeldet. Für fünf Tage haben sie ihren Arbeitsplatz im Fliegerhorst Trollenhagen gegen die Wälder, Seen und Moore des Müritz-Nationalparks eingetauscht. „Sicherlich lockt der außergewöhnliche Einsatzort, gleichzeitig freuen sich alle mit ihrer tatkräftigen Unterstützung etwas für den Naturschutz und die Region tun zu können.“ beschreibt Stabsfeldwebel Oliver Bahr als Organisator von Seiten der Bundeswehr die Motivation seiner Kameraden.

Vom 13. bis zum 17. Mai waren sie in der Nähe von Boek und Babke im Einsatz. Ganz oben auf dem Plan standen der Rückbau und der Abtransport von Hochsitzen und alten jagdlichen Einrichtungen, die im Nationalpark nicht mehr gebraucht werden. Außerdem räumten die Soldaten Schuppen und Gebäudereste aus unzugänglichen Bereichen des Nationalparks und nicht zuletzt reparierten sie eine Besuchereinrichtung direkt an der Müritz.

Die Kooperation zwischen der Bundeswehr und dem Nationalparkamt Müritz besteht inzwischen seit mehr als 25 Jahren. In jedem Jahr nehmen sechs bis zwölf Soldaten freiwillig an den Einsätzen für die Natur teil. Eine Woche lang wird dann mit viel Handarbeit und körperlichem Einsatz angepackt. Seit 1993 konnten so viele gemeinsame Projekte realisiert werden. Aufgrund des jahrelangen Stellenabbaus fehlt dem Nationalparkamt für viele dieser Arbeiten das Personal. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz wäre die Aufrechterhaltung der umfangreichen Besucherinfrastruktur im Müritz-Nationalpark nicht mehr möglich.