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Seit einiger Zeit setzt sich der Diemitzer Förderverein dafür ein, dass eine kleine geschnitzte Pieta (Maria hält den Leichnam Jesu Christi in den Armen), die aus der Diemitzer Dorfkirche stammt und derzeit an der Nordwand der Schwarzer Kirche hängt, nach Diemitz zurückkehrt. Die Abläufe sind nicht ganz klar, aber vermutlich hat das kleine Bildwerk, das aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt, in den 1970er Jahren in Schwarz Asyl gefunden, da die Diemitzer Kirche in schlechtem Zustand und kein sicherer Aufenthaltsort mehr war. Unlängst hat der Kirchgemeinderat Schwarz/Lärz auf Bitten des Fördervereins entschieden, dass die Pieta im September dieses Jahres nach Diemitz zurückkehren darf. Dies soll mit einer kleinen Zeremonie in Schwarz am 25. September und einer Feier in Diemitz am 26. September ab 14.30 Uhr begangen werden. Im Anschluss gibt es in Diemitz Kaffee und Kuchen.

Die Diemitzer Kirche hat nach der Rückgabe der Kreuzigungsgruppe aus Schwerin letztes Jahr (Strelitzius berichtete) und demnächst der Pieta praktisch wieder den ganzen Bildschmuck, der für die Zeit vor dem 1. Weltkrieg dokumentiert ist. „Wir sind den Schwarzern besonders dankbar für diesen Akt der Großzügigkeit“, heißt es seitens des Diemitzer Fördervereins. Wer den Schwarzern bei der Sanierung ihrer eigenen Dorfkirche noch helfen will, der spende bitte an den dortigen Förderverein Dorfkirche Schwarz (IBAN DE02 1505 1732 0100 0179 67 Sparkasse Mecklenburg Strelitz).