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Das zurückliegende Wochenende war trotz des durchwachsenen Wetters keines von der Couch. Die Holde und meine Wenigkeit haben neben ausgiebigen Fußkilometern gestern durch die Residenzstadt zwei von uns bislang nicht frequentierte gastronomische Adressen getestet, waren beglückt endlich wieder das Theater besuchen zu können (Strelitzius berichtete), und ich habe am späten Sonntagnachmittag auch noch ein denkwürdiges Süppchen auf den Tisch gebracht. Um es vorweg zu nehmen: Der „Wildhof“ in Neustrelitz und der „Scheff-treff“in Strasen kommen in der gastronomischen Rückschau sehr gut weg. Später mehr dazu an dieser Stelle.

Die Zucchini-Suppe, die wir eben verschnabuliert haben, geht auf meine Nachbarin Heidi zurück, die leider viel zu früh verstorben ist. Vielleicht liest sie jetzt diese Zeilen, ich grüße dich da oben und danke dir. Nachbar Peter stand am Freitag mit dem Rezept vor unserer Tür, was will man mehr. Er hat ganz lieb auch gleich so ziemlich alle Zutaten aus seinem Garten mitgeliefert. Davon träumt der Küchenchef, Rundumservice.

500 Gramm Kartoffeln, 750 Gramm Zucchini und zwei große Zwiebeln würfeln und in einem Topf in Olivenöl anschmoren. Dann das Gemüse mit Wasser übergießen, bis es bedeckt ist, zum Kochen bringen und mit vier bis fünf Teelöffeln Gemüsebrühe-Pulver sowie drei Esslöffeln scharfen Senfs vermengen. Die Suppe jetzt 15 Minuten garen, einen Viertelliter Sahne hinzugeben und den Pürierstab einsetzen. 150 Gramm Rohschinkenwürfel, Wiener oder Knacker dazugeben, alles noch einmal aufkochen und die Suppe mit Kräutern überstreuen. Wir hatten Petersilie, Schnittlauch und Thymian aus eigener Ernte am Start.

Mit Salz und Peffer abrunden. Eventuell ein Scheibchen Brot dazu. Bierchen oder Weinchen passen immer. Übrigens können die Zucchini auch durch Kürbis ersetzt werden. Guten Appetit in jedem Fall. Wir werden mit Sicherheit nach dem feinen Eintopf heute auch die zweite Variante noch ausprobieren.