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Szene aus dem Film „Vatersland“.

Die Kölner Regisseurin Petra Seeger stellt am kommenden Mittwoch, den 14. Juli, um 19.30 Uhr, im Kino in der Alten Kachelofenfabrikin Neustrelitz in einer Preview ihren neuen Film „Vatersland“ persönlich vor

Eine Filmemacherin in der Krise stößt auf eine Kiste mit alten Bildern aus ihrer Kindheit und erinnert sich an ihr Aufwachsen in der Nachkriegszeit in Köln. Sie begibt sich auf eine emotionale Zeitreise von der spießbürgerlichen Wirtschaftswunderwelt der 50er Jahre in der BRD bis hin zur sexuellen Revolte der 60er Jahre. Mit dem Blick ihres Vaters begegnet sie noch einmal dem frühen Tod ihrer geliebten Mutter, ihrer vom Vater argwöhnisch beäugten Pubertät und der Abschiebung in das katholische Mädcheninternat.

Petra Seeger

Das semidokumentarische Selbstbildnis fußt auf dem Privatarchiv der Filmemacherin Petra Seeger, das um Spielfilmelemente auf drei Zeitebenen ergänzt wird. Nach ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ über Nobelpreisträger Eric Kandel verarbeitet Petra Seeger in ihrem ersten Spielfilm ihre eigene Vergangenheit als heranwachsendes Mädchen in einer von Männern dominierten Nachkriegsgesellschaft. Sie verwebt die Spielszenen mit nostalgischen Familienfotos und 16mm-Filmaufnahmen aus ihrem Privatarchiv. Eine Erinnerung an die Kindheit, die starke Emotionen aufgrund eigener Erfahrungen auslösen kann.

„Wir freuen uns, dass Petra Seeger zu uns zum Gespräch nach Neustrelitz kommt, um ihren Film lange vor dem Bundesstart in einer Preview in unserem Kino vorzustellen und mit dem Publikum über ihre Erfahrungen zu sprechen“, so Horst Conradt, Kinoleiter am Sandberg. Wegen der noch geltenden Abstandsregeln sind nur wenige Plätze vorhanden und es wird um vorherige telefonische Anmeldung gebeten: Telefon 03981 203145.