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In Neustrelitz sollen Rahmenbedingungen für die Errichtung einer Sportschwimmhalle ermittelt und geprüft werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau hat sich in dieser Woche über den Standortvergleich und über die Aufgabenstellung für eine Konzeptstudie verständigt. Der für den Neubau von der Stadtverwaltung ins Auge gefasste Standort befindet sich an der Strelitzer Chaussee/Karbe-Wagner-Straße gegenüber dem Park-Hotel Fasanerie. In der Diskussion sprach sich der Ausschuss dafür aus, den zweitplatzierten Standort am Kiefernwald ebenfalls im Rahmen der Konzeptstudie zu bewerten. Zurzeit wird das Gelände am Leea für die Nutzung als Grünes Gewerbegebiet untersucht.

Der von der Stadtverwaltung favorisierte Standort ist das Ergebnis einer Untersuchung, bei der insgesamt sechs Grundstücke betrachtet wurden. Neben der Fläche am Kühlhausberg waren das Standorte am Kiefernwald, in der Penzliner Straße (nördlich des WSV und ehemaliges Tanklager) in der Dr.-Schwentner-Straße/Richard-Vogler-Straße und in der Wilhelm-Stolte-Straße (ehemals Autek). Das 12.300 m² große und im Stadteigentum befindliche Grundstück Strelitzer Chaussee/ Karbe-Wagner-Straße erfüllt aus Sicht der Stadt am besten wesentliche Kriterien für die Ansiedlung einer Schwimmhalle, darunter Mindestgröße, Erreichbarkeit, Verfügbarkeit und Infrastruktur. Darüber hinaus würde eine Schwimmhalle beim Kühlhausberg in Bezug auf alle Stadteile zentral gelegen sein, die durch die Stadtteile führende Hauptachse aufwerten und Kooperationsmöglichkeiten mit benachbarten Einrichtungen eröffnen.

Der Entwurf der Konzeptstudie Sportschwimmhalle in Neustrelitz soll bis zum 30. September 2021 vorgelegt werden. Sie wird dann in den Gremien der Stadtvertretung vorgestellt und beraten und soll bis zum 15. Dezember 2021 fertiggestellt werden. Die Auswahljury für das zu beauftragende Büro wird in der ersten Junihälfte 2021 tagen. Eine Auftragsvergabe für die Konzeptstudie ist bis zum 30. Juni 2021 vorgesehen.

„Ich freue mich, dass uns innerhalb der beschlossenen Zeitschiene bis Jahresende eine aussagefähige Konzeptstudie vorliegen wird. Diese bildet dann die Grundlage für die notwendigen weiteren Entscheidungen der Stadtvertretung und für Förderantragstellungen“, so Bürgermeister Andreas Grund.