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„Ruf der Amsel“ heißt diese Arbeit von Dorothee Rätsch auf dem Wall.

Philosophenweg in Mirow? Wo ist der? Diese Frage mag bei einigen auftauchen. Es ist der Weg auf der Schlossinsel auf dem Wall vom Torhaus bis zur Eisförderanlage. Initiiert wurde der Weg vom Inselverein Mirow e.V., der unter anderem die jährlichen Kunstmärkte im Frühjahr und Sommer auf der Insel organisiert. Verschiedenartige Kunstwerke wurden von Künstlern der Region auf dem Wall aufgestellt und sollen die Attraktivität der Schlossinsel noch mehr erhöhen. Zwei neue Bronzefiguren bereichern nun diesen Bereich. Die Statuen wurden von der bekannten Künstlerin Dorothee Rätsch aus Passentin geschaffen und dem Inselverein Mirow e.V. gestiftet, worauf er sehr stolz ist.

 Die Kosten des Bronzegusses trägt der Verein, beide Plastiken wurden in Berlin gegossen. „Wir waren auch mit in Berlin, es war spannend“, schreibt mir die Vereinsvorsitznde Christa Grählert. Die Aufstellung der Figuren erfolgte als Sponsoringleistung durch die Firma Baudesign Benjamin Lindner Mirow. „Eine riesengroße Hilfe, unkompliziert und kompetent, vielen Dank.“ Eine offizielle Vorstellung für die Öffentlichkeit im Beisein der Künstlerin soll im Frühjahr dieses Jahres erfolgen. Neugierige können bereits jetzt die Werke betrachten, ein Tipp zum Wochenende, und es ist zu hoffen, so Christa Grählert, „dass noch viele Mirower, Gäste und Besucher sich an diesen Sehenswürdigkeiten erfreuen können“. Leider seien bereits durch Vandalismus zwei weitere Kunstwerke bereits zerstört worden: eines von der Glaskünstlerin Karin Schöttler aus Weisdin, die aber bereits dafür ein anderes Exponat aufstellte, und eines von der früher in Mirow beheimateten Künstlerin Ulrike Bethusy-Huc.

„Wünschenswert wäre es, wenn die Wallanlage mit dem Philosophenweg saniert wird und mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Betrachten einladen würde“, merkt die Vereinsvorsitzende an. Vielleicht eine gute Gelegenheit für Unternehmen oder andere Interessierte, mit Parkmöbeln im Rahmen eines Gesamtkonzeptes der Stadt diesen Bereich aufzuwerten. Christa Grählert abschließend: „Wir wünschen uns ein gutes 2021, in dem wir unseren 5. Frühlingsmarkt und unseren 15. Kunstmarkt durchführen können.

„Gesund und satt“ nannte die Künstlerin dieses Werk. Fotos: Ulla Pape/Inselverein