Schlagwörter

, , ,

Die Alte Kachelofenfabrik in Neustrelitz hat dank der Kunsthandwerker und Produzenten der Region auch dieses Jahr besondere und liebevoll gestaltete Produkte mit der einzigartig individuellen Handschrift der Erzeuger im Angebot. Der obere Gaststättenraum, rund um das Weinregal, wurde für dieses bunte Sortiment in einen kleinen Adventsladen verwandelt, damit Kunden für ihre Liebsten Sie für Ihre Liebsten wieder „das besonderes Weihnachtsgeschenk“ finden.

Jeweils zwei Gäste gleichzeitig dürfen die Produkte verschiedener Kunsthandwerker und regionaler Produzenten vom 1. Advent an bis Weihnachten zu den Öffnungszeiten bestaunen oder erwerben: Dienstag bis Sonntag von 16 bis 20 Uhr und zusätzlich Sonnabend und Sonntag zwischen 12 und 14 Uhr. „Wir freuen uns auf Ihre leuchtenden Augen“, so das Fabrik.Team.

Zu den Kunsthandwerkern, die in der Kachelofenfabrik ihre Produkte anbieten, gehört der Mann meiner Neustrelitzer Blogfreundin Susanne Gebühr. Sie verweist neben der KOF auch auf das Café FreiRaum41 in der Glambecker Straße, das von Montag bis Freitag von 14 bis 16.30 Uhr und zusätzlich am Sonnabend, den 12. Dezember, von 11 bis 17 Uhr geöffnet hat. „Beide Einrichtungen zeigen Herz für Handgemachtes und bieten diese Erzeugnisse an. Es wäre schön, wenn viele Neustrelitzer und ihre Gäste den Weg dorthin finden würden und ebenfalls ihr Herz für diese wunderbaren Dinge erwärmen könnten“, schreibt mir die Residenzstädterin.

Bei den Kunsthandwerkern der Region deckten selbst in normalen Jahren die Einnahmen häufig gerade so die Ausgaben. Nun fielen nicht nur die Weihnachtsmärkte aus, auch im Frühjahr und im Herbst seien alle bekannten und viel besuchten Kunsthandwerkermärkte abgesagt worden. Natürlich sei das für die künstlerisch und handwerklich tätigen Menschen eine finanzielle Einbuße, die schönen Dinge blieben in Kartons und Kisten, aber nicht nur, betont meine Leserin. „Es ist eben auch mit sehr viel Idealismus verbunden und der Freude daran, auf den Märkten mit interessierten Menschen ins Gespräch zu kommen. Besonders fehlen uns die Kinder, die oft bis zu einer Stunde mit staunenden Augen beim Drechseln zugeschaut haben, wie aus einem eckigen, rauhen Stück Holz zum Beispiel ein glatter, runder, niedlicher Weihnachtswichtel oder ein Engel entsteht.“