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Ernst-August von der Wense (rechts) und Dr. Stephan Bunge gedenken in Neustrelitz der Toten von Krieg und Gewalt.

Stadtpräsident Ernst-August von der Wense und CDU-Bundestags-Bewerber Dr. Stephan Bunge haben am heutigen Volkstrauertag auf dem Friedhof in Neustrelitz der Toten von Krieg und Gewalt gedacht. Gemeinsam legten sie ein Blumengebinde am Denkmal für die gefallenen Soldaten nieder – getreu dem Motto „Den Toten zur Erinnerung – Den Lebenden zur Mahnung“. Auf dem Neustrelitzer Friedhof ruhen etwa 450 Soldaten beider Weltkriege.

Stellvertretend für alle Mitglieder der CDU Mecklenburgische Seenplatte, schlossen sie nicht nur die Toten der Weltkriege, sondern alle in ihr Gedenken ein, die im Dienst für ihr Land starben oder Opfer von Gewalt wurden. Nicht zuletzt die jüngsten Terroropfer von Wien und Nizza zeigten, !dass sinnlose Gewalt auch ganz in unserer Nähe auch heute noch unschuldige Opfer fordert“, heißt es in einer Mitteilung.

Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. Seit 1952 wird er zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

Bürgermeister Andreas Grund hatte zuvor die traditionelle Veranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Neustrelitzer Friedhof mit Verweis auf die Corona-Pandemie abgesagt und in diesem Jahr zum stillen Gedenken aufgerufen.