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Jörg Jamm bei der Arbeit. Fotos: Klein Vielen e.V.

Filigranarbeit und Geduld sind angesagt für Jörg Jamm von der Neustrelitzer Firma Jörg Werdermann, der derzeit dabei ist, im Erdgeschoss der Jahn-Kapelle Klein Vielen ein Fenster nach dem anderen zu restaurieren. „Neben seinen Maurerkellen und dem Maurerbrett helfen ihm Schablone, Keile verschiedenster Größe und Fingerspitzengefühl dabei, sozusagen aus dem Nichts etwas Alt-Neues herzustellen“, ist vom Klein Vielen e.V. zu erfahren.

Hier muss ein alter Stein herausgekratzt werden, dort ein anderer, neue müssen angepasst werden, damit die Fenster wieder Kontur und Dauerhaftigkeit bekommen. „Jammi“ muss nebenbei auch eine gewisse Robustheit und Lust an der Arbeit im Freien an den Tag legen angesichts zunehmender Kälte auf der Baustelle.

Das Foto oben zeigt „Jammi“ bei seiner wahrlich künstlerischen Arbeit. „Vielleicht sollte man sich bisweilen an Bertolt Brechts Gedicht ‚Wer baute das siebentorige Theben?‘ erinnern, damit, wenn die Jahn-Kapelle einst in ihrer ganzen Pracht wieder erscheint, Jammis Werk und die Arbeit der anderen Handwerker, die der Firmenchefs und die des Architekten gleichermaßen und genügend gewürdigt wird“, so Prof. Hermann Behrens vom Verein, der das Bautagebuch führt.