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Foto: Igelhilfe M-V

Ein tierischer Blogtag heute. Anke Krüger hat mich angerufen. Die Amtswehrführerin der Kleinseenplatte ist auch eine große Tierfreundin und macht sich Sorgen um die Igel. Den stachligen Gesellen geht es durch den milden Winter schlecht, sie sind regelrecht durcheinander, schlafen nicht durch, sind zum Teil sogar am Tag aktiv, wie zuletzt in Mirow von Anke Krüger erlebt, finden mangels Insekten nicht genug Nahrung und werden von Parasiten befallen.

In einem warmen Winter mit häufigen Wachphasen kann es sein, dass Igel aufgrund der vorzeitig aufgebrauchten Fettreserve die Jahreszeit nicht überleben. Begegnen einem tagaktive Igel, so benötigen die Tiere dringend Hilfe. Empfohlen wird unter anderem die Zufütterung mit Katzenfutter, das an einem nur dem Igel zugänglichen Platz im Garten, zum Beispiel unter einer beschwerten Kiste mit kleiner Öffnung, angeboten wird. Dazu gehört ein Schälchen Wasser. Wer helfen will, kann sich bei der Igelhilfe Mecklenburg-Vorpommern oder auch unter pro-igel.de fachmännischen Rat holen. im Anhang auch noch ein Flyer des BUND.

Übrigens wird die Jugendfeuerwehr Mirow in diesem Jahr ihr Naturschutzprojekt „Nisthilfen“ (Strelitzius berichtete) fortsetzen und vielleicht auch noch ein weiteres Projekt angehen. Anke Krüger könnte sich diesmal ein größeres Insektenhotel vorstellen. Womit den Igeln indirekt auch geholfen wäre.