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Fotos: FFW Mirow

Die Jugendfeuerwehr Mirow hat Maßstäbe gesetzt und auf einem Feld Gutes getan, wo man es nicht vermutet. Die Jungen und Mädchen haben auf dem Kleinen Kotzower See einer Kolonie von Trauerseeschwalben hoffentlich das Überleben gesichert.

Die Kolonie war in den vergangenen 30 Jahren immer kleiner geworden, wie Naturschützer besorgt beobachtet hatten. Es hatte immer weniger Nistmöglichkeiten gegeben. Außerdem machten den Schwalben stark wechselnde Wasserstände und das zugewanderte Niederraubwild zu schaffen.

Rechtzeitig zur Brutzeit, hat die Jugendfeuerwehr nun Nisthilfen auf den See gebracht, beobachtet von einem Schwanenpärchen. Die waren über den Winter gebaut worden. Die Nachwuchskameraden werden den Effekt einschätzen und im Fall des Falles weitere Nistmöglichkeiten schaffen. Die Firma Ingenieur- und Umweltbau Völkmann aus Mirow hat sich von dem Projekt begeistern lassen und es mit 500 Euro gefördert. Amtswehrführerin Anke Krüger hat mir auch noch ein paar Bilder geschickt, sieht ganz unten.