Schlagwörter

, ,

Eine außergewöhnliche „Ideen-Werkstatt“ gibt es am morgigen Dienstag um 17 Uhr es in der Neubrandenburger Regionalbibliothek (Marktplatz 1). Es geht um die „Zukunft der Erinnerung“ an die Außenlager des KZ Ravensbrück in Neubrandenburg. Im Fokus steht das „Waldbaulager“ – ein bislang nicht öffentlich zugänglicher historischer Ort im Nemerower Holz.

Das Neubrandenburger KZ-Außenlager in der Ihlenfelder Straße und dessen unterirdisch angelegte Zweigstelle „Waldbau“ bildeten das größte Außenlager des KZ Ravensbrück. Von 1943 bis 1945 mussten etwa 7.000 Häftlings-Frauen unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie in Neubrandenburg leisten.

Für die Einbindung des „unbekannten Ortes Waldbaulager“ in das Netz der Erinnerungs- und Gedenkorte der Stadt, des Landkreises und des Bundeslandes entwickelt momentan ein Projektteam der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie Mecklenburg-Vorpommern e.V. (RAA) eine spannende Vision.

Zum ersten öffentlichen „Werkstatt-Gespräch“ ist jede/r Interessierte herzlich willkommen! Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Historikerinnen freuen sich einfach darauf, vom „Stand der Dinge“ zu erzählen, kreative Ideen für die Gestaltung eines zeitgemäßen öffentlichen Erinnerungsortes zu diskutieren und gemeinsam nachzudenken über Potentiale für historische, politische oder menschenrechtliche Bildung. Eintritt frei!

Mehr Informationen:

www.raa-mv.de, www.zeitlupe-nb.de, constanze.jaiser@raa-mv.de