Schlagwörter
Bauen, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Stadtentwicklung, Umfrage, Vereine
Die vom Residenzschlossverein im Rahmen der Festspiele im Schlossgarten initiierte Abstimmung über die künftige Gestalt eines Turms auf dem Schlossberg (Strelitzius berichtete) findet ein großes Echo. Dabei spricht sich eine überwältigende Mehrheit der Beteiligten für den Wiederaufbau des einstigen Schlossturms aus, während eine an das Original angelehnte Erinnerungsarchitektur ganz offensichtlich durchfällt, wie vom Vereinsvorsitzenden Jürgen Haase zu erfahren war. Genaue Zahlen wollte er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nennen, um das Votum offenzuhalten..
Auch mich erreichen dazu Zuschriften, unter anderem eine besonders originelle meines Blogpartners Klaus-Detlef Bachmann. Er hat da mal (siehe oben) was zusammengebastelt und hofft, die Meinungsbildung damit unterstützen zu können. Sieht genial aus und weckt Träume.
Abstimmungskarten liegen auch außerhalb der Festspiele aus: Hotel Schlossgarten, Buchhandlung Wilke, Büroausstatter Rogge, Sparkasse, Edeka-Markt. „Um eine große Beteiligung zu erreichen, sind wir in diesen Tagen bemüht, die Karten in noch mehr Anlaufstellen mit Publikumsverkehr auszulegen“, so Hotelier Jürgen Haase. „Über die Bereitschaft weiterer Inhaber von Geschäften, Arztpraxen etc. würden wir uns freuen.“
Zu diesem Beitrag schreibt Anett Hildebrandt aus Neustrelitz:
Ich habe bisher diese Thematik verfolgt und finde, im Gegenteil zu ganz wenigen Meinungen ( die keine vernünftigen Argumente bisher in die Diskussion einbringen konnten), dass die große Masse sich für einen originalgetreuen Wiederaufbau ausgesprochen hat. Ich finde es toll, dass sich Menschen finden, die positiv in die Zukunft schauen, Visionen haben und versuchen, so viele Menschen wie irgend möglich in die Diskussion mit einzubeziehen, egal wie sinnvoll manchmal die Argumente sind. Gerade das ist gelebte Demokratie ! Hier kann jeder, der Interesse hat und sich einbringen will mitmachen. Hier wird eben nicht „übergestülpt“. Besonders schön finde ich, dass auch „ehemalige“ Neustrelitzer noch mit großem Interesse und Herzen gedanklich bei ihrer Heimat sind und auch ihre Erfahrungen einbringen wollen. Heimat bleibt eben Heimat, egal wo man gerade ist!