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Ein regionales Nachrichtenportal zu betreiben, hat neben einigem Aufwand auch Vorteile. Geradezu eine Sternstunde haben die Holde und ich am gestrigen Abend in der Feldsteinscheune Klein Vielen erlebt. Auf das Konzert von „Apparatschik“ wäre ich vermutlich nicht aufmerksam geworden, wenn es mir nicht in den Nachrichteneingang gelangt wäre. Pitt Venherm vom Verein „Kultur in Bewegung“ hatte sich nach Jahren der Funkstille vor einiger Zeit bei mir gemeldet und trägt nun maßgeblich Schuld daran, dass wir einen ganz wunderbaren Abend in einer der urigsten Kulturstätten erleben durften, die unsere Gegend zu bieten hat.

„Apparatschik“ hat bewiesen, was man der „Russendisko“ gemeinhin bescheinigt, und vom ersten Ton an das Publikum in der prall gefüllten Scheune zum Tanzen, später gar zum Kochen gebracht. Mordsstimmung unter uraltem Gebälk. Für die Musiker Matrosov, Mischa, Pasha und Schurik war es ein besonderer Auftritt, hatten sie doch an gleicher Stelle in der Abgeschiedenheit von Klein Vielen ihre aktuelle CD „Kurs Ost-West“ produziert.

Die stellen sie jetzt auf ihrer Tournee zum 30. Bandjubiläum vor und bringen sie mit der Eintrittskarte unter die begeisterten Fans. Vom angerockten Volkslied bis zum echt krassen Balalaika Techno Trans, nur „Apparatschik“ ist „Apparatschik“. Dazu die beiden Tänzerinnen, die auch als Background-Sängerinnen gut rüberkommen. Leute, wenn die Band irgendwo in eurer Nähe angekündigt wird, unbedingt hingehen!

Nicht unerwähnt will ich lassen, dass wir uns gastronomisch sehr gut betreut gefühlt haben. Den superleckeren Lángos muss ich demnächst mal in die Strelitzius-Küche bringen, auch wenn ich ihn sicherlich nicht zehnhändig zubereiten kann. Die Organisation klappte wie am Schnürchen, auch beim Belegen des Hefeteig-Fladens. Riesenkompliment an den Verein. Keine Entscheidung konnte ich gestern Abend zwischen einem „Apparatschik“-T-Shirt und einer „Apparatschik“-Unterhose treffen. Zum Glück gibt es einen Online-Shop…