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Tomasz Grzegorczyk (rechts) und Robert Gerhardt fehlten nach der 1:6-Abreibung von Hansa Rostock II die Worte.
Djibril N’Diaye, hier in einem früheren Spiel, hat die TSG per Elfmeter in Führung geschossen. Das war es dann auch.

Kurz vor Saisonende hat es für die Oberligisten der TSG Neustrelitz noch eine Klatsche gegeben. Bei Hansa Rostock II unterlag die Grzegorczyk-Elf am Sonntagnachmittag mit 1:6 (1:1). Das Spiel begann mit einer positiven Überraschung Djibril N’Diaye konnte die Neustrelitzer in der 9. Minute per Strafstoß in Führung schießen. Ein zweiter Elfer, bei dem Ryota Okumura klar im Strafraum umgerissen wurde, direkt vor dem 1:1 wurde leider nicht gegeben.

Die Partie endete aber auch mit einer Überraschung, allerdings einer negativen. In den letzten zehn Minuten ließen sich die Gäste, bereits 1:3 zurückliegend, noch drei Tore einschenken. Die TSG war nur eine Mannschaft für 60 Minuten und ist dann gewaltig unter die Räder gekommen.

„Tomasz und mir fehlen die Worte. Wie unsere Mannschaft nach dem 1:2 durch Torwartfehler derartig in der zweiten Halbzeit auseinanderfallen konnte, ist mir unbegreiflich“, so Cotrainer Robert Gerhardt nach Abpfiff gegenüber Strelitzius. „Hier so hoch zu verlieren, ist einfach nur peinlich. Bis auf zwei, drei Ausnahmen war für uns Trainer heute auch die Einstellung der Mannschaft nicht akzeptabel.“

Also ist einmal mehr Wiedergutmachung angesagt. Am Sonntag, den 2. Juni, um 14 Uhr, empfängt die TSG Neustrelitz als Tabellenneunter im letzten Heimspiel der Saison im Parkstadion den Brandenburger SC Süd 05 (13.).