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Juan Rmzv (Cutter), Gunnar Rossow (Kamera), Lucas Thiem (Regie), Christoph Kurzweil (Autor, von rechts). Fotos: Ulrich Krieger
 

Vier junge Filmemacher sind am Sonntagabend im Neustrelitzer Theater gefeiert worden wie Helden. Das Team um Regisseur Lucas Thiem hatte zur Neustrelitzer Premiere seines Dokfilms „Nicht hier um zu kritisieren – Theater bis der Vorhang fällt“ Gäste eingeladen, die zum Zustandekommen der Dokumentation beigetragen haben. Und das waren viele theaterverbundene Menschen, das Große Haus war gut gefüllt.

Für Lucas Thiem (links) und Christoph Kurzweil, beide Ex-Caroliner, war es ein ganz besonderer Tag.

Zuvor hatte der Film, der in den Theaterkrisenherbst 2015 zurückführt, bereits beim Filmkunstfest in Schwerin für Aufsehen gesorgt. Marco Zabel, Vorsitzender des Theaterfördervereins Neustrelitz, bescheinigte nach der mit viel Applaus und Jubel bedachten Aufführung Lucas Thiem, Christoph Kurzweil, Gunnar Rossow und …, dem Landestheater Neustrelitz ein Denkmal gesetzt zu haben.

Lucas Thiem äußerte sich emotional sehr berührt. Diese Aufführung sei für seine Freunde und ihn eine ganz besondere gewesen, weil sie erstmals vor den Menschen stattgefunden habe, die Protagonisten des Streifens sind, zum Theater stehen und dem Film die nötige Unterstützung gewährt haben. Er bat die im Saal anwesenden Hauptdarsteller auf die Bühne, erneut brandete der Beifall auf. Symbolisch warf der Jungregisseur eine Rose in die Zuschauerreihen. Im Anschluss gab es noch viele schöne Gespräche zwischen Publikum und Filmleuten.

Am 23. Mai und 5. Juni jeweils um 18 Uhr ist der Streifen in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz zu sehen. Lucas Thiem wird jeweils dabei sein.

Die Filmemacher mit einem Teil der Protagonisten des Streifens.