Schlagwörter

, , , ,

Die Lange Nacht der Künste beginnt um 13 Uhr mit einer Führung durch den Schlosspark. Das Motiv hat mir freundlicherweise Schlossbereichsleiterin Helma Heldt zur Verfügung gestellt. Foto: Leo Seidel

Die Lange Nacht der Künste beginnt um 13 Uhr mit einer Führung durch den Rheinsberger Schlosspark. Das Motiv hat mir Schlossbereichsleiterin Helma Heldt freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Foto: Leo Seidel

Ich habe gestern in Rheinsberg zu Abend gegessen und war wieder einmal beeindruckt, wie das brandenburgische Städtchen selbst an nebligen November-Wochentagen noch reichlich Volk anzieht bzw. auf die Beine bringt. Den gemütlichen Ratskeller kann ich nur Leuten empfehlen, die auf reichliches Essen aus sind. Mein Grillteller geriet auf seinem Teller in erhebliche Platznot und war mehr geschichtet als angerichtet. Auch das größte Stück Kräuterbutter, das mir je in eine Mahlzeit geraten ist, hat mich nicht versöhnt, sondern eher darin bestärkt, dass eine gewisse Lieblosigkeit aus der Küche herüberweht. Geschmeckt hat die Fleischportion ja, aber das Auge hat nicht mitgegessen.

Trotzdem ist um Rheinsberg kein Bogen zu machen, es gibt jede Menge andere gastronomische Anlaufpunkte. Zum Beispiel gepaart mit der Langen Nacht der Künste am kommenden Sonnabend von 13 Uhr bis Mitternacht. Sie führt in diesem Jahr mit einem gewohnt tollen Programm zu 39 Veranstaltungen an
20 Orten rund um das Schloss. Der Kartenerlös wird diesmal dem Museumsschloss für eine Ausstellung im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt. Tickets gibt es in der Touristinformation (Tel. 033931 34940) oder im Marstall (Tel. 033931 7260). Das Programm findet sich unter http://www.kunstverein-rheinsberg.de