Zum diesjährigen internationalen Museumstag am 21. Mai können Besucher*innen bei freiem Eintritt die Dauerausstellung zur Landesgeschichte Mecklenburg-Strelitz im Kulturquartier in Neustrelitz besichtigen. Auch die Ausstellung „Die Natur in der Kunst“ mit Bildhauerarbeiten von Caroline Wagner in der Neustrelitzer Schlosskirche kann am Sonntag kostenfrei besichtigt werden.
„Das Geheimnis des weißen Turmes“, Marie Hagers Traum von Amsterdam, ein Bild und zwei Meinungen; so das Thema beim „Tee bei Hager“ am 21. Mai um 15 Uhr im Marie-Hager-Haus in Burg Stargard. Ein Kenner der Werke von Marie Hager aus Neubrandenburg und der diplomierte Museologe Frank Saß im „Streit“ um eines der geheimnisvollsten Gemälde der Künstlerin.
Es wird spannend. Das Werk entstand in den 1940-er Jahren und zählt zu den kleineren Bildern der Malerin. Voranmeldungen unter 039603 350637.
Spaziergänge am 1. Mai hinaus ins junge Grün sind etwas Herrliches! Noch besser werden sie, wenn man sie mit einem Schuss Kultur garnieren kann. Bestens geeignet für solcherlei Synergien sind die Umgebung rund um Carwitz und das in Carwitz befindliche Hans-Fallada-Museum.
Am 1. Mai wird das Museum von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein und seine Gäste nicht nur mit einer interessanten Dauerausstellung zum Leben und Werk Hans Falladas sowie einer Sonderausstellung, sondern auch mit einem großen und so langsam erwachenden Garten willkommen heißen.
Hans Fallada, der mit bürgerlichem Namen Rudolf Ditzen hieß, lebte von 1933 bis 1944 in Carwitz. In seinem ehemaligen Wohnhaus befindet sich heute das Hans-Fallada-Museum, das von der Bundesregierung als eines von nur 20 Museen in den neuen Ländern als „Kultureller Gedächtnisort von nationaler Bedeutung“ zertifiziert ist.
Der Pflanzen- und Töpfertag im AGONEUM Alt Schwerin präsentierte am heutigen Sonntag den Besuchern eine reiche Auswahl an Stauden, Obstgehölzen, Rosen, Heil- und Gewürzpflanzen dazu Töpfergut, Holz- und Naturdekorationen sowie Accessoires für Haus und Garten. Die Pflanzenhändler boten zudem viel Wissenswertes und fachkundige Beratung.
Am frühen Nachmittag demonstrierte das Technikteam den Einsatz der Kartoffelpflanzmaschine auf dem Museumsacker. „Pro Knolle, die dabei in die Erde gesetzt wurden, können dann zum Kartoffelfest am 24. September zwischen 15 und 25 Kartoffeln geerntet werden. Die anschaulichen Vorführungen und Mitmachaktionen sind Teil eines jeden Veranstaltungstages im AGRONEUM Alt Schwerin und begeistern stets alle großen und kleinen Besucher.“ berichtet Museumsleiterin Anke Gutsch. „Doch bevor wir im Herbst herzlich zur Kartoffelernte einladen, haben wir noch viele weitere Highlights für die sich ein Besuch im AGRONEUM lohnt. Noch vor der großen Festwoche zum 60-jährigen Bestehen im Juni, wird beim Arbeitstag der Kaltblutpferde am Samstag, den 20.05.2023, ganztägig vorgeführt wie Kaltblutpferde einst und heute in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt wurden und werden. Das sollte keiner versäumen.“
Die Renovierungsarbeiten in der Johanniterkirche Mirow sind beendet. Ab kommenden Sonnabend sind Besichtigungen der Kirche mit der Gruft des Großherzoglichen Hauses Mecklenburg-Strelitz und dem Erlebniskirchturm wieder möglich. Öffnungszeiten sind Ostern bis Mai sowie im Oktober von 11 bis 17 Uhr und von Juni bis September von 10 bis 18 Uhr. Gottesdienste finden – Ostern beginnend – sonntags um 10.30 Uhr statt.
Den Besuchern zeigt sich das Kirchenschiff in neuer heller Farbe. Neu angeboten wird ein Audioguide, der zur Geschichte und Gestaltung der Kirche, der Herzoglichen Gruft sowie dem Johannitermuseum im Kirchturm den Besuchern Erklärungen gibt, wie mir Hartwig Grählert, Vorsitzender des Kirchturmvereins, mitteilt.
Die Lämmertaufe sollte nicht verpasst werden. Foto AGRONEUM
Am Ostersonnabend, den 8. April, lockt ab 10 Uhr ein kunterbuntes Programm zum großen Osterallerlei ins AGRONEUM Alt Schwerin. Auf dem großen Gelände des einzigartigen Freilichtmuseums wird viel geboten, um alle Besucher zu erfreuen. Wissenswertes über Tradition und Brauchtum zum Osterfest erfahren alle Besucher im Rahmen einer kleinen Sonderschau: Warum feiern wir Ostern und warum ändert sich dazu jedes Jahr das Datum? Was haben Hasen und Eier mit Ostern zu tun? Welche traditionellen Osterbräuche gibt es? Präsentiert wird auch wie mit Pflanzen und Naturfarben aus dem Garten einst Eier bunt gefärbt wurden.
Großer Spaß und süße Osterüberraschungen erwarten alle Kinder, die an der Osterrallye teilnehmen und sich beim Eierlauf, Zielweitwurf und Sackhüpfen beweisen. Am Kreativstand werden Osterkörbchen gebastelt und Eier bunt bemalt. Die Lämmertaufe am frühen Nachmittag um 14 Uhr ist ebenfalls ein Highlight und sollte nicht versäumt werden. Namensvorschläge für die Lämmer werden vorab eingesammelt und dann zur Taufe ausgelost.
Seit dem 1. April und bis zum 31. Oktober ist das Hans-Fallada-Museum Carwitz wieder ganztägig geöffnet: dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr. Dementsprechend kann das Museum auch über die gesamten Osterfeiertage (Karfreitag, Ostersamstag, Ostersonntag, Ostermontag) von 10 bis 17 Uhr besucht werden.
Wegen seiner Angebote für alle Altersgruppen (Audioführer für Kinder und Erwachsene sowie Museumsführer für Erwachsene und spezielle Kinderrätselhefte) ist das Museum auch auf österliche Familienausflügler bestens vorbereitet und bietet vielerlei Möglichkeiten, sich am authentischen Ort mit dem Leben und Werk einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts auseinanderzusetzen.
Am heutigen Freitag wurde im Schliemann-Museum Ankershagen eine neue Sonderausstellung eröffnet. Unter dem Titel „In Bildern um die Welt“ werden nun bis Ende Mai Bilder, Grafiken und Collagen von Christoph Ludewig präsentiert.
Wer gemeinsam mit dem Künstler die Sonderausstellung entdecken möchte, hat dazu am 22. April von 10 bis 12 Uhr, Gelegenheit. Dann wird Christoph Ludewig mit Familien auf Entdeckungstour durch die Sonderausstellung gehen und anschließend alle Teilnehmer anregen selbst Kunst erschaffen und die eigenen Lieblingsorte als Collagen oder mit bunten Malereien zu gestalten. Eine Anmeldung für die Veranstaltung „Kunst für kleine und große Entdecker“ wird vorab empfohlen. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.
Am kommenden Freitag, den 31. März, um 14 Uhr, wird im Schliemann-Museum Ankershagen eine neue Sonderausstellung eröffnet. Unter dem Titel „In Bildern um die Welt“ werden Arbeiten von Christoph Ludewig präsentiert. Die Welt in all ihrer Schönheit und Verletzlichkeit darzustellen, dafür kann Kunst Fenster schaffen. Die Werke des seit 1991 in Ankershagen lebenden Künstlers sollen solche Fenster sein. Mit seinen Ölbildern, Grafiken und Collagen möchte Christoph Ludewig den Betrachtern Ein- und Ausblicke, sowohl in die uns umgebende Schöpfung als auch in die spirituelle Dimension unseres Seins, vor Augen führen. Eine Inspiration zu dem gewählten Thema waren auch die vielen Reisen, die Heinrich Schliemann sein Leben lang unternommen hat – hier schließt sich der Kreis zum Ausstellungsort, dem Schliemann-Museum in Ankershagen.
Die Sonderausstellung ist bis Ende Mai 2023 im Rahmen der modernen Dauerausstellungen rund um das facettenreiche Leben des Troja-Ausgräbers Heinrich Schliemann zu besichtigen. Ergänzend lädt der Künstler am Sonnabend, den 22. April, von 10 bis 12 Uhr zu einer Familienführung „Kunst für kleine und große Entdecker“ durch die Sonderausstellung ein. Anschließend werden alle Teilnehmer selbst Kunst erschaffen und die eigenen Lieblingsorte als Collagen oder mit bunten Malereien gestalten. Eine Anmeldung vorab wird empfohlen. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person. Weitere Details und alle Informationen rund um das Museum auf www.schliemann-museum.de.