Das Landestheater Linz gastiert mit dem Schauspiel „Gefährliche Liebschaften“ bei den Osterfestspielen am 16. April im Schlosstheater Rheinsberg. Von Verführung, Eifersucht und Rache handeln Choderlos de Laclos‘ „Gefährliche Liebschaften“, die das Motto der diesjährigen Osterfestspiele stiften. Am Ostersamstag bringt das Landestheater Linz den Skandalroman des Rokoko in einer gefeierten Schauspielinszenierung auf die Bühne des Schlosstheaters Rheinsberg.
Am kommenden Sonnabend, den 26. März, findet auf dem Kirchplatz in Rheinsberg ab 16 Uhr ein Benefizkonzert zugunsten der Ukraine statt. Unter dem Motto „Nein zum Krieg“ laden Gasthof & Fleischerei Endler mit Akteuren aus ganz Rheinsberg zu der Musikveranstaltung ein.
Die Besucher erwartet ein ausgewogenes musikalisches Programm, darunter Beiträge des Arbeiter Gesangsvereins „Vorwärts“ Rheinsberg, des Rheinsberger Frauenchors e.V. sowie von Quietschfidel und Jette.
Szene aus “ La Semele“. Foto: Innsbrucker Festwochen/Rupert Larl
Nach pandemiebedingter Unterbrechung laden die Osterfestspiele Schloss Rheinsberg von 14. bis 18. April erstmal seit 2019 wieder an den Musenhof am Grienericksee. Unter dem Motto „Gefährliche Liebschaften“ steht wieder eine besondere Barockoper im Zentrum, kombiniert mit thematisch passendem Schauspiel, einer musikalisch-literarischen Matinee sowie einem vorösterlich besinnlichen Konzert am Gründonnerstag.
Am kommenden Wochenende erwartet die Besucher ein buntes Programm im Schlosstheater Rheinsberg. Am Sonnabend, den 19. März., um 16 Uhr, präsentiert das Rheinsberger Residenzensemble für neue Musik 2021/22, das Ensemble degli Intrigati, zeitgenössische Musik aus Italien.
In dem Programm „Micro Connections“ treffen Klänge der klassischen Musik Südindiens auf moderne Technologien. Die Besucher*innen tauchen ein in eine Klangwelt, in der sich verschiedene Kulturen berühren. Ein Klassiker der italienischen Moderne – Giacinto Scelsis „Riti: i funerali di Carlo Magno“ von 1976 wird durch eine Videoinstallation visuell erlebbar. Außerdem sind Jonathan Harveys „Advaya“ für Violoncello und Elektronik von 1994 und eigens für das Ensemble geschriebene Auftragskompositionen zu hören.
Alice Lackner (links) und Imke Lichtwark. Foto: Peter Adamik
Zum Frühlingsbeginn lädt die Kammeroper Schloss Rheinsberg am kommenden Sonntag, den 13. März, um 16 Uhr, zu einem wunderbar abwechslungsreichen Liederabend der Münchener Mezzosopranistin Alice Lackner ein (Klavier: Imke Lichtwark). Der Abend ist Teil der Reihe „Meisterklasse Lied“ der Kammeroper Schloss Rheinsberg, bei der hochbegabte junge Sängerinnen und Sänger mit dem herausragenden Musikinterpreten Roman Trekel an ihren Liedprogrammen arbeiten und diese abschließend im intimen Rahmen des Schlosstheaters Rheinsberg präsentieren.
Sopranistin Kanae Mizobuchi, Fernando Munizaga, Remmy Canedo (von hinten) und Pianistin Jana Luksts. Foto: Musikkultur Rheinsberg
„Reactive Ensemble featuring OP:___Duo“ sind das Rheinsberger Residenzensemble für neue Musik 2022. Die Entscheidung der Jury nach dem Auswahlkonzert am 27. Februar im Schlosstheater fiel einstimmig auf die vierköpfige Formation aus Stuttgart mit Schwerpunkt Elektronik und Performance. Mit beeindruckender Bühnenpräsenz setzten die Sopranistin Kanae Mizobuchi und die Pianistin Jana Luksts, unterstützt von Remmy Canedo und Fernando Munizaga (Komposition, Elektroakustik und Computermusik), einen „Klassiker“ der elektronischen Musik wie Stockhauses „Pole“ und zeitgenössische elektroakustische und Computermusik performativ um.
Die weiteren Finalisten waren das Dresdner Ensemble „El Perro Andaluz“ mit einem musiktheatralischen Ansatz sowie das polnische „Spółdzielnia Muzyczna Contemporary Ensemble“. In intensiver Diskussion über die drei sehr unterschiedlichen Ansätze und Darbietungen entschied sich die Jury für das Ensemble, welches „auf dem Weg in die Performativität das meiste Potenzial und die größte Offenheit für die Verschränkungen zwischen den Medien und Publikum und Aufführung gezeigt hat“, so Akademieleiter Felix Görg. „Entscheidend war, dass das performative Element aus dem Ensemble heraus kommt“. Auch ihr Fokus auf elektronischer Musik und ihr Vermittlungskonzept für Jugendliche habe die Jury vom „Reactive Ensemble featuring OP:___Duo“ überzeugt. Akademieleiter Felix Görg sieht in Performativität eine Chance, die neue Musik weiter zu entwickeln und publikumswirksamer zu machen.
Ein außergewöhnliches Konzert erwartet das Publikum am Sonntag, den 27. Februar, im Schlosstheater Rheinsberg: Dort stellen sich ab 17 Uhr drei Ensembles für zeitgenössische Musik mit ihren Programmen vor: Sie sind die Finalisten einer Vorauswahl aus europaweiten Einsendungen.
Aufgrund der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für den Abend und die Nacht muss das für heute geplante Konzert der Rheinsberger Hofkapelle leider abgesagt werden. Der Park von Schloss Rheinsberg muss wetterbedingt geschlossen bleiben. Bereits erworbene Tickets werden erstattet – Ticketinhaber wenden sich bitte an die Vorverkaufskasse, bei der die Karten erworben wurden.
Als „Katastrophe für die gewerbliche Wirtschaft in der Kammerregion“, kritisiert Ralf Pfoth, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, die vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg angekündigte Tonnagebegrenzung auf der Fürstenberger Havelbrücke im Zuge der Bundesstraße 96. „Mit dieser Maßnahme wird die wichtige Verkehrsader zwischen dem Großraum Berlin und der Mecklenburgischen Seenplatte für den Güterkraftverkehr gekappt“, bemängelt Ralf Pfoth.
Wie das Landesamt am 1. Februar mitteilte, soll auf der Schleusenbrücke Fürstenberg die Tonnage begrenzt werden. Angekündigt wurde, ein Verbot für Fahrzeuge mit mehr als 16 Tonnen Gesamtgewicht umzusetzen. Bereits im vergangenen Jahr habe es erste Hinweise auf Schäden an der Brücke gegeben. Über ein elektronisches Monitoringsystem habe man Schäden festgestellt, die nun ausgewertet sind. Die Ergebnisse machen es laut Landesbetrieb erforderlich, die Belastung zu senken, um die Befahrbarkeit der Brücke sicherzustellen.
Gute Laune garantiert – La Tabatière beim Festival Alter Musik in Rheinsberg. Foto: Uwe Hauth.
Auch wenn in diesem Karneval keine Bälle stattfinden: Gute Laune ist garantiert, wenn das Ensemble La Tabatière am Freitag, 18. Februar, um 19.30 Uhr, im Schlosstheater Rheinsberg zum Tanz in den Karneval aufspielt. Die amtierende Rheinsberger Hofkapelle präsentiert ein beschwingtes, zum närrischen Abendgefühl passendes Programm mit virtuoser Musik von europäischen Höfen. Neben Meisterwerken von Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Jean-Fery Rebel bringen Lorenzo Gabriele (Traversflöte), Rebecca Raimondi (Violine), Konstanze Waidosch (Viola da Gamba), Bernhard Reichel (Theorbe) und Alexander Von Heißen (Cembalo) zwei Archiv-Entdeckungen zu Gehör: ein ganz unbekanntes Trio eines der besten Bach-Schüler, des Komponisten Johann Ludwig Krebs, sowie ein temperamentvolles Battaglia-Concerto von Antonio Vivaldi.