Die Nummer 48 des „Neubrandenburger Mosaiks“ ist erschienen. Diesmal besonders umfangreich mit mehr als 200 Seiten. Den Einstieg ins Heft ist Hans Pöhlmann vorbehalten, einstiger Lehrer in Neubrandenburg und Förderer des Fremdenverkehrs der Stadt in der Zwischenkriegszeit. Er verfasste 1930 eine launige Schrift über seinen Rundgang um den Tollensesee und stellte ihr plattdeutsche Verse von Fritz Reuter vom Sonnenaufgang voran, die dieser in Neubrandenburg verfasst hatte.
Die „Strelitzer Kiefer“ ist Klaus Borrmanns Thema. Vor über 100 Jahren war dieser Baum auf dem Holzmarkt ein „Qualitätssiegel“, wie der Autor erinnert. Peter Starsy hat sich mit Rethra einen Dauerbrenner der Regionalforschung vorgenommen und räumt mit der Legende auf, dass auf dem Schlossberg bei Feldberg das slawische Zentralheiligtum zu finden sei. Ein weiteres Thema des Mosaiks ist der Pflasterstein. Man tritt oder fährt auf ihn faktisch täglich in der Region, aber wer weiß schon, woher er kommt und wie alt er ist, zum Beispiel in der einstigen Residenz Neustrelitz. Christian Stelzer ist solchen Fragen nachgegangen.
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