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Foto: Klinikum Neubrandenburg

Die Leitung des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg und die
Mitarbeitervertretung hoffen auf große Resonanz bei der Informationsveranstaltung im Vorfeld der Anhörung am 27. März in Berlin. Bei der von den Biker Friends MV angemeldeten Versammlung ab 10.30 Uhr auf dem Platz der Republik vor dem Bundestag werden sich auch Verantwortliche aus dem Krankenhaus zu Wort melden. Die Leitung hat beschlossen, Mitarbeitende, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, entsprechend ihrer vereinbarten Arbeitszeit für einen Tag freizustellen. Bei Bedarf unterstützt das DBK auch den Transport mit Bussen nach Berlin.

In der Hauptstadt soll erneut auf die Problematik der Behandlung von sehr kleinen Frühgeborenen im Perinatalzentrum Level 1 aufmerksam gemacht werden. Die Behandlung von Frühchen mit einem Geburtsgewicht unter 1250 Gramm ist dem DBK seit Jahresbeginn nicht mehr bzw. nur noch im Notfall erlaubt, weil die Mindestmenge von aktuell 20 Fällen pro Jahr zuletzt nicht erreicht wurde. Die Petition soll bewirken, dass die Mindestmengen abgeschafft und durch geeignete Qualitätsmaßnahmen ersetzt werden.

Renate Krajewski, die die Petition eingebracht hat, wird an dem Tag ab 12 Uhr im Petitionsausschuss angehört. Zur Unterstützung bei fachlichen Fragen wird die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung des Klinikums von Dr. med. Sven Armbrust, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, begleitet. Nach Angaben auf der Internetseite des
Petitionsausschusses wird die Sitzung im Internet auf www.bundestag.de sowie im Parlamentsfernsehen live übertragen und die Aufzeichnung im Anschluss dauerhaft auf den Seiten des Bundestages im Internet zur Verfügung gestellt.