Schlagwörter

, , , , , , ,

Das Aktionsbündnis „B96-Ausbau: So nicht!“ (www.b96-ausbau-so-nicht.de) möchte mit einer Fotoausstellung zeigen, was auch in unserer Region bevorstehen wird, wenn die derzeitigen Planungen umgesetzt werden. Es lädt daher zur Ausstellungseröffnung „B96 – Gegen Mensch, Natur und unsere Region“ am 12. Januar um 17 Uhr in die Kachelofenfabrik nach Neustrelitz ein. 16 großformatige Bilder der Fotografen Uwe Driest (Rügen) und Stefan Sauer (Stralsund) zeigen bis Ende Januar den Neubau der B96 auf Rügen neben der bisherigen Bundesstraße.

Aus zwei Fahrspuren entstanden dort durch den Neubau fünf Fahrbahnen nebeneinander. „Abgeholzte Alleen, zerstörte Landschaften und verloren gegangene Lebensräume für Tiere und Pflanzen waren die Folge. Auch zwischen Oranienburg und Neubrandenburg ist so ein überdimensionierter Ausbau geplant“, ist in der Einladung zur Ausstellung zu lesen. Nach der Einführung in die Schau und einem Rundgang stehen verschiedene Mitglieder des Aktionsbündnisses für Gespräche über alternative Lösungen zum geplanten Ausbau der B96 zur Verfügung.

Seit 2018 setzt sich das Aktionsbündnis aus Verbänden, Anliegergemeinden und Bürgerinnen und Bürgern gegen die aus seiner Sicht „maßlos übertriebenen und unter den Vorzeichen knapper öffentlicher Kassen, der dramatisch voranschreitenden Klimakrise und der allseits propagierten ‚Verkehrswende‘ völlig aus der Zeit gefallenen Planungen für den so genannten ‚Ausbau‘ der B96 ein“. Dieser sei vielmehr auf 60 Prozent der Strecke ein Neubau, der mit gewaltiger Naturzerstörung und Auswirkungen auf die Lebensqualität und den Tourismus verbunden sein werde, die viele Menschen offensichtlich noch nicht vor Augen haben, heißt es in einer Presseerklärung. Auch wenn es derzeit in der Öffentlichkeit relativ ruhig um das Projekt sei, so schritten im Hintergrund die Planungen mit dem Ziel eines baldigen Planfeststellungsverfahrens voran.