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Wilhelmine (links) und Auguste Koch.

Im Jahr 2014 veranstalteten die Strelitzer Musikfreunde zum ersten Mal ein Entdeckungskonzert. Man wollte es dem Namensgeber des Konzertsaales, dem großen Entdecker Heinrich Schliemann, musikalisch gleich tun. Seither gab es für das Publikum selten gespielte Komponisten, besondere Instrumente oder Besetzungen sowie in die heutige Zeit adaptierte klassische Stücke neu zu entdecken. Inzwischen haben sich diese Konzerte innerhalb der Kammerkonzertreihe der Musikfreunde etabliert und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit auch bei jüngerem Publikum.

In diesem Jahr gibt es am 7. November zunächst die Nachwuchsmusikerinnen Wilhelmine und Auguste Koch „zu entdecken“. Das Geschwisterduo erhielt beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ einen dritten Preis und machte seitdem auch in anderen Besetzungen (etwa als Trio mit seinem Bruder Erasmus) bei Auftritten in ganz Mecklenburg-Vorpommern von sich reden. Die Schwestern werden im ersten Teil solistisch und als Duo berühmte Werke von Beethoven, Bach, Saint-Saens u.a. spielen.

Im zweiten Teil ist das Publikum dann live bei der Entstehung von Musik dabei. Der Pianist Christian Grosch spielt regelmäßig Improvisationskonzerte bei offenen Fenstern in der Altstadt Brandenburg an der Havel. In Neustrelitz bleiben die Fenster zwar physisch geschlossen, doch werden sie auch dann musikalisch offen stehen, denn Christian Grosch spielt Kompositionen im Moment ihres Entstehens – offen in alle musikalischen Himmelsrichtungen. Er studierte Kirchenmusik in Halle/Saale und Jazzklavier an der Hochschule für Musik Dresden und ist damit in einem breiten musikalischen Spektrum zu Hause.

Dieses besondere Konzert findet am Sonntag, 7. November, um 17 Uhr, im Heinrich-Schliemann-Saal in der Glambecker Str. 10 statt. Karten sind im Vorverkauf in der Touristinformation Neustrelitz sowie an der Tageskasse erhältlich. 

Christian Grosch