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Bürgermeister Henry Tesch (rechts) zeichnet Grit und Peter Schmitt mit der Mirow-Münze aus.

Schmunzelnd nennen sie sich selbst so, „Zugezogene“, Grit und Peter Schmitt vom Buchladen in der Mirower Rudolf-Breitscheid-Straße. Er, der gebürtige Hesse aus Frankfurt a. Main und sie, aus Gera in Thüringen stammend. Und so, wie der Fall der Mauer sie zusammengebracht hat und sie ihr Glück gefunden haben, so haben sie eines Tages nach Mirow gefunden und sind glücklich, ihren Traum vom eigenen Buchladen seit 2015 träumen und leben zu dürfen.

Dass sie die gleichen Interessen haben, ist wiederum ein Glück für Mirow und die Region, wie Bürgermeister Henry Tesch bei der Übergabe der Mirow-Münze im Monat Oktober betonte. Da sei auf der einen Seite das Lesen und beider Liebe für die Bücher, was der Region wiederum einen hervorragenden Buchladen geschenkt habe. Dieses Unterfangen sei mitten im ländlichen Raum mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen, so der Bürgermeister. Auf der anderen Seite das Interesse der Schmitts für Menschen und für die Region. Beide liebten den Austausch mit anderen. Und so hätten sie wiederum für Einwohnerinnen und Einwohner, Gäste und Touristen ehrenamtlich ein Kulturangebot auf die Beine gestellt, was Mut, Ausdauer und Beharrlichkeit erfordere.

In diesem Sommer haben Grit und Peter Schmitt zum zweiten Mal die Literatur- und Kulturtage organisiert und durchgeführt. Gerade ist der erste Literatur-Herbst mit Lesungen, Vorträgen und Filmen erfolgreich zu Ende gegangen. „Die Bereicherung für unsere Stadt, unsere Ortsteile und die Region ist immens“, so Henry Tesch. „Darüber hinaus bringen sich die Schmitts in vielen weiteren kulturellen und städtischen Initiativen ein. Sie sind einfach immer ansprechbar.“

So wollen sie auch im kommenden Jahr weitermachen, betonen die Buchhändler. Sie haben bereits wieder neue Ideen. Treffen kann man die Schmitts natürlich immer an ihrem Lieblingsort, dem Buchladen, außerdem zum Beispiel am 11. Dezember bei der Inselweihnacht in Mirow.