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Wie die weitere Zusammenarbeit mit dem Residenzschlossverein Neustrelitz aussehen kann, ist aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte momentan nicht absehbar. Das geht aus einer Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft hervor, die mir zugeleitet wurde. Der SprecherInnenrat der AG Orte der Demokratiegeschichte werde sich mit dem Vorkommnis am vergangenen Sonntag auf dem Neustrelitzer Schlossberg beschäftigen (Strelitzius berichtete) und dazu auch den Residenzschlossverein um eine Stellungnahme bitten.

Der Verein, vertreten durch seinen Vorsitzenden Jürgen Haase, habe die Mitgliedschaft in der AG beantragt und dabei versichert, dass dieser mit den Werten und Grundsätzen der AG übereinstimme, wie sie im „Hambacher Manifest“ festgelegt sind. „Bis heute haben wir keine Informationen seitens des Residenzschlossvereins erhalten, dass dieser mit der programmatischen Ausrichtung der AG nicht einverstanden sei“, heißt es in der Mitteilung.

Weder die AG Orte der Demokratiegeschichte noch der Weimarer Republik e.V. seien im Vorfeld über den Inhalt der Rede des Vereinsvorsitzenden Jürgen Haase informiert gewesen. „Wir sind davon ausgegangen, dass Herr Haase als Vorsitzender des Residenzschlossvereins ein dem Anlass würdiges Grußwort halten würde. Wir bedauern sehr, dass Herr Haase die Gelegenheit nicht dazu genutzt hat, für den Ort und für das Thema der Demokratiegeschichte zu werben. So war es eine verpasste Chance, die Bürgerinnen und Bürger von Neustrelitz von der Bedeutung ihres Schlossturms zu überzeugen“, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Vielleicht helfe die Veranstaltung aber auch dabei, dass sich neben den bisher beteiligten Akteuren in der Stadt weitere Bürgerinnen und Bürger für die Gestaltung dieses Ortes interessieren und sich daran beteiligen.