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Am heutigen 17. Mai ist IDAHOBIT. Das ist der jährliche Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-und Transfeindlichkeit. Seit 2005 organisieren in über 130 Ländern der Welt LSBTIQ-Menschen und deren Verbündete Veranstaltungen, Demonstrationen, Kampagnen und politische Aktionen. Damit soll auf Diskriminierung, Gewalt und auf die Kriminalisierung von lesbischen, schwulen, bi*, trans*, inter* und queeren Menschen aufmerksam gemacht werden.

Der Verein Queer-Strelitz e.V. hat sich für dieses Jahr den Schwerpunkt der Lage von LSBTIQ*-Personen in osteuropäischen Ländern ausgesucht. Denn auch Neustrelitz hat mit Szczecinek und Tschaikowski Partnerstädte im Osten Europas. „In Polen, Tschetschenien und Ungarn ist eine erschreckende gesellschaftliche Radikalisierung zu verzeichnen. Menschen werden inhaftiert, weil sie so sind, wie sie sind, der Rechtsstaat wird mehr und mehr ausgehöhlt, Schwangerschaftsabbrüche werden kriminalisiert und Suizidraten unter LSBTIQ*-Jugendlichen schnellen in die Höhe. Auch in Deutschland nehmen Gewalttaten gegen queere Menschen wieder zu und Hass und Verachtung macht sich im Netz und den sozialen Medien breit. Diese Entwicklung macht uns sehr betroffen“, schreibt mir Christian Arnold vom Verein.

Um auf diese erschreckende Entwicklung aufmerksam zu machen, möchte Queer-Strelitz e.V. gemeinsam mit der Stadt Neustrelitz sowie Neustrelitzer Unternehmen und allen Neustrelitzerinnen und Neustrelitzern ein positives Zeichen setzen. „Bitte hissen auch Sie gemeinsam mit uns am 17. Mai die Regenbogenflagge! Machen Sie gern ein Foto davon und schicken es uns per Mail an queerstrelitz@gmail.com oder posten Sie es auf Instagram und verlinken uns mit @queerstrelitz.“