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DIE GRÜNEN in Neustrelitz haben sich verwundert über die von CDU und SPD gegebenen Empfehlungen zu Gunsten von Andreas Grund zur Bürgermeister-Stichwahl (Strelitzius berichtete heute) geäußert. „Allet bliwwt bi´n Ollen“ scheine das Motto zu sein, so GRÜNEN-Ortsverbandssprecherin Friederike Fiß: „Wir sind enttäuscht darüber, dass man sich nach 18 Jahren hier gegen Aufbruch und Erneuerung ausspricht. Selbst in den eigenen Reihen der CDU gibt es populäre Unterstützer:Innen für Angelika Groh, dann ist es verwunderlich, dass hier von Einstimmigkeit die Rede ist.“
Die Bündnisgrünen hoffen, dass die Neustrelitzer „mit Bedacht die Wahlprogramme prüfen und sich für eine Bürgermeisterin entscheiden. Eine dynamische Frau wie Angelika Groh kann mit ihrer bürgerorientierten Haltung Erneuerung in unsere Stadt bringen.“

Als ehemaliger Stadtvertreter von Neustrelitz habe ich miterlebt, wie viele Kolleginnen und Kollegen von CDU und SPD am parteilosen Bürgermeister Grund kein gutes Haar gelassen haben. Selbst eine politisch motivierte Strafanzeige und eine vorübergehende Beurlaubung waren dabei.
Umso unverständlicher sind jetzt drei Dinge:
– die CDU schickt gar keine Kandidatin/keine Kandidaten ins Rennen,
– sie spricht von Einstimmigkeit, obwohl die nicht da war und
– SPD und CDU unterstützen jetzt die Kandiatur von Herrn Grund
Hoffentlich nehmen die Wählerinnen und Wähler in Neustrelitz den Parteien diesen Schlingerkurs nicht ab und entscheiden sich für Erneuerung und Wandel. Neustrelitz hat das verdient.