Schlagwörter
Bürger, Gesundheit, Kreistag, Landkreis, Mecklenburgische Seenplatte, Parteien
Mit der jüngsten 45. Allgemeinverfügung vom heutigen Tage (Strelitzius berichtete) schafft der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte unterschiedliche Corona-Regeln für Städte und Gemeinden, je nach den dortigen Inzidenzwerten. „Gut gemeint ist bekanntermaßen nicht gut gemacht.“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kreistag, Falk Jagszent, die neuen Regelungen: „Man schafft einen Flickenteppich aus kleinflächig wechselnden Regelungen und Einschränkungen, den niemand mehr überblickt und der nicht zu kontrollieren ist.“ Und weiter: „Wir GRÜNEN stehen unbedingt zu sinnvollen und verhältnismäßigen Maßnahmen gegen die Pandemie, aber genau diese sehen wir hier nicht.“
Statt so kleinflächiger Regelungen, die ggf. auch noch jede Woche wieder verändert werden müssen, wenn sich die örtlichen Inzidenzen ändern, fordern die GRÜNEN gerichtsfeste Regelungen, die dann aber für den ganzen Kreis gelten sollten. „Alles andere schafft mehr Verwirrung als Nutzen und schwächt die Akzeptanz aller Maßnahmen. Die Menschen wünschen sich übersichtliche Regelungen, die nicht im Wochentakt verändern werden“, sagt Falk Jagszent abschließend.

Flickenteppich? Was wird besser, wenn alle das Gleiche tun, also undifferenziert und völlig sinnlose Dinge, weil die oberste Führerin es so befohlen hat – es gibt zahllose Beispiele für diese blödsinnige Gleichmacherei! Im Gegenteil, es müssen viel mehr speziell angepasste Teilmaßnahmen durchgeführt werden!
Mündige, selbstbestimmte Menschen schützen sich nach eigenem Ermessen. Erwachsene sind keine Krippen-Kinder, welche permanent bevormundet werden müssen!