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Foto: Karbe-Wagner-Archiv

Trotz der widrigen Umstände ist ab Ostersonnabend die neue Sonderausstellung im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in der Residenzstadt zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten der Mecklenburger Scherenschnittkünstlerin Johanna Beckmann (1868-1941).

Die filigranen Scherenschnitte von Johanna Beckmann sind von beeindruckender künstlerischer Qualität. Schon als Kind widmete sich Beckmann dem Scherenschnitt und entwickelte in dieser grafischen Technik eine große Meisterschaft. Die vom Jugendstil geprägten Arbeiten zeigen Pflanzen, Figuren und Ornamente. Beckmanns botanische Kenntnisse finden sich aber auch in farbigen Pinselzeichnungen wieder.

Johanna Beckmann verbrachte ihre Kindheit in Burg Stargard. Später war sie über 20 Jahre als Gestalterin und „Silhouetten-Malerin“ an der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) in Berlin tätig. Dank der regen Sammeltätigkeit der Heimatforscherin Annalise Wagner ist das Kulturquartier im Besitz einer beachtlichen Sammlung von Scherenschnitten, Drucken und Pinselzeichnungen von Johanna Beckmann. Anlässlich ihres 80. Todestages gibt die Sonderausstellung Einblicke in ihr Schaffen.

Der Eintritt zur bis zum 16. Mai laufenden Sonderausstellung ist im Gegensatz zum Museumsbesuch kostenfrei. Eine telefonische Anmeldung für den Besuch der Ausstellung wird unter 03981 2390999 empfohlen. Spontanbesucher*innen werden bei geringem Besucheraufkommen nicht abgewiesen. Besucher*innen registrieren ihren Besuch über die Luca-App oder ausliegende Kontaktdatenzettel.

Am Ostermontag ist das Kulturquartier geschlossen. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr. Am Empfang können kostenfrei Tablets ausgeliehen und eine interaktive, digitale Familienrallye durchs Museum unternommen werden. Kinder bis zwölf Jahre zahlen dabei keinen Eintritt.

Familienrallye im Museum. Foto: Kulturquartier MST

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