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Die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg erhielt gestern Abend gegen 20 Uhr den Hinweis, dass auf der L 35 zwischen Altentreptow und Neubrandenburg ein Sattelzug in auffälliger Fahrweise unterwegs ist. Eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es, den Lkw in der Demminer Straße einer Kontrolle zu unterziehen. Die Überprüfung der Fahrtauglichkeit des Fahrzeugführers verlief ohne Auffälligkeiten. Zur weiteren Kontrolle des Sattelzugs unterstützten Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow.

Im Rahmen dessen nahmen die Beamten ein deutliches Entweichen von Druckluft am Sattelanhänger wahr. Eine Überprüfung ergab eine undichte Bremsleitung linksseitig an der Mittelachse. Die Bremsleitung verlief über einen Querträger des Rahmens und war auf einer Länge von 3 cm an der rechteckigen Kante des Trägers aufgescheuert, sodass ein Loch entstanden war und Druckluft entwich.

Der 52-jährige deutsche Fahrzeugführer und Angestellter eines Speditionsunternehmens führte den vollbeladenen Sattelzug, um in der bevorstehenden Woche innerhalb Deutschlands mehrere Entladestellen anzufahren. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer vor Ort untersagt und Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen den Fahrzeugführer sowie gegen die Speditionsfirma gefertigt.

Bei der Überprüfung der Daten des Fahrtenschreibers stellten die Beamten zudem eine Geschwindigkeitsüberschreitung des 40-Tonners zwischen Altentreptow und Neubrandenburg von 22 km/h fest. Darüber hinaus fielen nicht eingehaltene Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten auf, die ebenfalls Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Fahrzeugführer und -halter nach sich ziehen.

Im Anschluss an die Verkehrskontrolle begleiteten die Beamten den Sattelzug zu einer nahegelegenen Werkstatt. Dort erfolgte umgehend die Reparatur, und der Fahrzeugführer konnte seine Fahrt anschließend sicher fortsetzen.