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Kaum schaute der Frühling um die Ecke, waren die Holde und meine Wenigkeit auch schon wieder der Versuchung erlegen. Stammleser wissen, dass wir zu grünem Spargel eine ganz besonders innige und kalendarische Beziehung haben. Und der sah ja beim Wochenendeinkauf in Neustrelitz auch so was von gut aus! Bei der Liebe zu dem kalorienarmen und vitaminreichen Edelgemüse, bevorzugt das grüne, finden sich folgerichtig in meiner großen Rezeptesammlung auch diverse Zubereitungsideen für Spargel. Ihn mit Bandnudeln zusammenzubringen, ist zum Beispiel unbedingt zu empfehlen. Einfach, schnell, lecker!

Ein Kilo grünen Spargel in mundgerechte Stücke schneiden, die Spitzen zur Seite legen. Die Stücke noch mal längs teilen. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, einen halben Teelöffel Muskatpulver und ein paar Spritzer Olivenöl dazugeben. Die Spargelstreifen zwölf Minuten, die Spitzen acht Minuten bei mäßiger Hitze garen, anschließend mit einer Schaumkelle herausfischen und warmstellen. Jetzt in dem Spargelwasser 350 Gramm Nudeln al dente kochen, die Pasta abgießen.

In einer großen Pfanne in etwas Butter zwei kleingehackte Zwiebeln und 100 Gramm Rohschinkenwürfel anbraten, ich habe uns auch noch eine Löffelspitze Cayenne-Pfeffer untergerührt. Wir mögen es scharf. Jetzt die Nudeln mit dem Spargel in der Pfanne ordentlich durchschwenken. Außerdem ein paar Scheiben oder Kügelchen Mozzarella zwischen die Pasta bringen und sie so lange bewegen, bis der Käse Fäden zieht.

Andere Variante: die Mozzarella-Scheiben auflegen und das Mahl im Ofen überbacken. Die Pfeffermühle dreht noch ein paar Runden über dem Gericht, das mit halbierten Kirschtomaten garniert auf den Tisch kommt. Wer will, kann auch noch ein paar Blättchen Basilikum beisteuern, damit sich der Mozzarella nicht so fremd fühlt. Guten Appetit!

Ich habe in der Gärtnerei Hagedorn in Wesenberg übrigens schon mal nach Küchenkräutern für mein neues Hochbeet gefragt. Es war vier Wochen zu früh, von Lavendel und Rosmarin mal abgesehen. Warte, warte nur ein Weilchen… Freunde aus Starsow haben mir ihre „Indoor-Plantage“ auf dem Fensterbrett zur Nachahmung empfohlen, dazu vielleicht später mehr.