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Coach Mewes Goertz erlebte heute eine ganz andere Mannschaft als am vergangenen Wochenende in der Strelitzhalle.

Unsere Volleyballer vom PSV Neustrelitz haben ihr Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga gegen die Vertretung des VC Bitterfeld-Wolfen mit 0:3 (23:25, 20:25, 20:25) verloren. Trotzdem ist die Mannschaft nach Einschätzung der Trainer Mewes Goertz und Dirk Heß ganz anders aufgetreten, als noch am vergangenen Wochenende beim enttäuschenden Heimspiel gegen die Kieler (Strelitzius berichtete).

„Unsere Jungs haben heute als Mannschaft Gesicht gezeigt und zu großen Teilen auch unsere Vorgaben umgesetzt“, so Dirk Heß nach der Partie im Gespräch mit mir. „Wir haben einen deutlichen Schritt nach vorn getan.“ Der PSV hatte die dicke Chance, den ersten Satz für sich zu gewinnen. Individuelle Fehler führten dazu, dass diese Möglichkeit nicht genutzt wurde, was möglicherweise schon die Vorentscheidung in der Partie war.

„Uns haben keine Welten getrennt“, schätzte mein Blogpartner ein. „Letztlich konnten wir nicht den Aufschlagdruck entwickeln, den es gebraucht hätte, um das sehr gute Zuspiel der Gastgeber zu stören.“ Im Training müsse an Lösungen gearbeitet werden, auch auf schwierige Reaktionen reagieren zu können. Wichtig sei für den weiteren Ligabetrieb, dass das Team das abrufe, was es tatsächlich vermag.

Als bester Spieler in den Reihen des PSV Neustrelitz wurde heute Tom Orzelski ausgezeichnet. Laut Dirk Heß sei auch er im Vergleich zum vergangenen Wochenende nicht wiederzuerkennen gewesen. Am 5. Dezember empfängt der PSV Neustrelitz in einem weiteren Geisterspiel in der Strelitzhalle den SC Schüttorf 09.

Tom Orzelski wurde als bester PSV-Spieler ausgezeichnet.