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Druckfrisch erschienen und hier herunterladbar ist die 11. Ausgabe der „Dorfzeitung – Heimatkundliches Jahrbuch des Klein Vielen e. V.“. Dieses Mal stehen in der „Dorfzeitung“, die seit der ersten Ausgabe 2009 bis heute Ergebnis einer freiwilligen Gemeinschaftsarbeit von Mitgliedern und Freunden des Klein Vielen e. V. ist, die Jubiläen von Adamsdorf und Klein Vielen im Mittelpunkt. Beide Orte feiern in diesem Jahr das 850-jährige Jubiläum ihrer urkundlichen Ersterwähnung, wobei das Feiern im „Corona-Jahr“ ein wenig auf der Strecke bleiben musste.

Das Jahrbuch enthält wie in den Vorjahren einen bunten Strauß kleinerer und größerer Beiträge. Hermann Behrens gibt zunächst einen Überblick über 850 Jahre Klein Vielener Geschichte und Gisela Krull berichtet über die einstigen Glashütten im Bereich der früheren Gutsherrschaft Klein Vielen, bevor sie dann in einem längeren Aufsatz das „Leben und Arbeiten auf der Domäne Adamsdorf 1930–1945″ beschreibt. In dieser Zeit hatte die Familie Benckendorff die Domäne gepachtet und deren Schicksal und das Verhältnis zwischen Pächterfamilie und Dorfbevölkerung werden eindrücklich und anschaulich geschildert.

Uta Matecki berichtet aus der Arbeit des Klein Vielen e. V., Dr. Annegret Stein aus der des Fördervereins Jahn-Kapelle Klein Vielen e. V. und Jörg Botta über eine „Nachbarschafts-Vernissage“ in Klein Vielen.
In kleineren Beiträgen widmet sich Gisela Krull der Geschichte der B 193 – Durchfahrt Peckatel sowie einer ehemaligen Windmühle zwischen Brustorf und Peckatel, und Hermann Behrens erinnert an den Lehrer Edmund Schroeder (1884–1965), der der Nachwelt ein schönes Buch über sein „Mecklenburger Land“ hinterließ, aus dem sich in der „Dorfzeitung“ ein Auszug über die Mecklenburgische Seenplatte findet.

Hermann Behrens hat sich zudem auf die Spuren der adligen Familie von Maltzan in Rothenmoor am Malchiner See gemacht und stellt die engen Beziehungen dieser Familie zu Peckatel dar, dessen Geschichte ebenfalls lange Zeit mit den Maltzans verbunden war und noch ist.

Auch Uta Matecki verfolgte eine „Maltzan-Spur“: Sie erinnert an Maria von Maltzan, eine mutige Frau aus dieser weitverzweigten adligen Familie.
Zwei naturkundliche Beiträge beschließen das Heft: Martin Herrmann schreibt über „Orchideen – Blütenpflanzen voll Schönheit und Bescheidenheit vor unserer Haustür“ und Werner Mösch über die Bruterfolge, aber auch Brutmisserfolge der Störche zwischen Lieps und Havelquelle in den letzten fünf Jahren.