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Mein heutiges Fundstück ist ein wahres Pfundstück. Genauer geschrieben, wiegt der Riesenkürbis, der die Holde und meine Wenigkeit gestern vor dem Gutshaus der Familie Schubert in Solzow in der Gemeidne Südmüritz verzückte, rund 500 Pfund. Das sind sagenhafte 250 Kilogramm oder fünf Zentner. Gezogen wurde das Riesenteil vom Hausmeister, der sich mit solchen Exemplaren auch an Meisterschaften beteiligt, wie zu erfahren war. Gleich um die Ecke entdeckten wir auf dem Hof noch so ein gigantisches Exemplar!

Nicht weniger begeistert waren wir vom Gutshaus selbst mit seinem Café-, Restauraunt- und Hotelbetrieb. Eine Gastroperle, ein bisschen im Verborgenen, kurz vor Röbel in Müritznähe, an der wir uns außen wie innen nicht satt sehen konnten. Bei herrlichem Sonnenschein unter Zugvogelschwärmen haben wir im Garten gesessen und das als Tee getrunken, was der vor uns liegende malerische Gutspark „so hergibt“, wie uns der freundliche Kellner mit weitausholender Geste mitteilte. Der tolle Kuchen passte leider nicht ins momentane Ernährungskonzept.

Auf jeden Fall werden wir zurückkehren und das Drei-Gänge-Menü gehobener mecklenburgischer Küche probieren. Erstmals bleibt das Haus über den Winter geöffnet. Zum ausschließlich abendlichen Essen sollte man sich aber anmelden. Das Café schließt Ende des Monats, auf ein Wiedersehen im Frühjahr!

Im Hausprospekt findet sich Reuters „As uns Herrgott de Welt erschaffen ded, fung hei bi Meckelnborg an“. Fritzing muss wohl bis Solzow gekommen sein.

www.gutshaus-solzow.de