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Aufbau der Glasarche vor dem Müritzeum in Waren. Foto: Armin Liese/NPA Müritz

Gestern hat die Glasarche auf dem Vorplatz des Müritzeums in Waren „geankert“. Die Glasarche ist ein Symbol für Artenvielfalt, Wasser, Zerbrechlichkeit sowie das Zusammenspiel von Mensch und Natur. Spannende und sehr aktuelle Themen ranken sich um dieses tolle Kunstwerk.

Die Glasarche 3 ist ein Projekt des Landschaftspflege­vereins Mittleres Elstertal (Sachsen-Anhalt). Anlässlich des 30. Jahrestages der Gründung der meisten Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks in Ostdeutschland reist das Kunstensemble durch Mecklenburg-Vorpommern. Ab dem 12. Mai war sie zunächst im Nationalpark Vorpommersche Boddenland­schaft am Hafen Born a. Darß. Am 30. Juni wechselte sie nach Boizenburg ins UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe MV und nun nach Waren in den Müritz-Nationalpark, bevor sie am 5. Oktober das Land wieder verlässt.

Das Kunstensemble besteht aus einem fünf Meter langen gläsernen Kahn, der in einer riesigen Hand aus Eichen­holz ruht. Es symbolisiert die Zerbrechlichkeit der Natur, obwohl sie so imposant groß ist. Wir haben es sinnbildlich in der Hand, sie trotz ihrer Zerbrechlichkeit zu bewahren.

Die offizielle Begrüßung des Kunstobjektes im Rahmen einer kleinen Feier zum 30. Geburtstag des Müritz-Nationalparks ist für den morgigen Sonnabend geplant. Umweltminister Dr. Till Backhaus und Warens Bürgermeister Norbert Möller werden hier zu den Gästen sprechen. Moderiert wird die Veranstaltung durch den Leiter des Nationalparkamtes Ulrich Meßner.

Weitere Informationen zum Kunstprojekt:

www.glasarche-3.de