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Stammtisch in der Kachelofenfabrik, links Bürgermeister Andreas Grund. Foto: F. Fiß

Beim Stammtisch der GRÜNEN zur Fahrrad-Mobilität in Neustrelitz ist die Möglichkeit der Querung der Innenstadt über den Markt bemängelt worden. Denkmalpflege und Alltagsleben stehen im Herzen der Residenzstadt offensichtlich hier und da im Widerspruch, heißt es im Fazit zu der Veranstaltung in der Alten Kachelofenfabrik. 13 Teilnehmer, darunter Bürgermeister Andreas Grund, waren der Einladung des bündnisgrünen Ortsverbandes zum Stammtisch gefolgt.

Der Markt war zuvor bereits bei FUSS e.V. hinsichtlich seiner fehlenden Fußgängerqualität in die Kritik geraten. Der Fachverband für den Fußverkehr in Deutschland hatte vorgeschlagen, den Markt als verkehrsberuhigten Bereich zu kennzeichnen, eine aus Sicht der Aktivisten relativ unkomplizierte Maßnahme, durch die alle Verkehrsteilnehmer vermehrt zu gegenseitiger Rücksichtnahme angehalten werden würden. Diese Position wurde auch am Stammtisch geteilt.

„Wenn Neustrelitz einen Beitrag zum Klimaschutz leisten will, dann müssen wir mehr Leute aufs Fahrrad holen“. so das Credo vieler Diskutierender. Das könne nur erreicht werden, wenn man auch über den Marktplatz hinaus die Querung der Innenstadt und die Verbindung der Stadtteile mittels sicherer Radwege ermöglicht. Zum Ende waren sich die Teilnehmer einig: Auch wenn wir schon viele gute Wege in der Region haben, nach oben ist immer noch Luft!

Im Frühjahr 2020 planen die GRÜNEN ein größeres Diskussionsforum zum Thema, bei dem konkrete Punkte nochmals herausgearbeitet werden und Lösungen entwickelt werden sollen.