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Carwitz, Daniel-Sanders-Preis, Knüppel, Mecklenburg-Strelitz, Museumsleiter, Neustrelitz, Stiftung Kulturgut

Die Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz vergibt den „Daniel-Sanders-Preis für Kultur und Demokratie“ 2026 an Dr. Stefan Knüppel. Er, der seit über 20 Jahren das Hans-Fallada-Haus in Carwitz leitet und viele Jahre im Vorstand der Hans-Fallada-Gesellschaft tätig war, habe Maßstäbe für die Professionalisierung der Museumsarbeit gesetzt, heißt es in einer Mitteilung.
Dies betreffe nicht allein Leben und Wirken Hans Falladas, sondern ebenso die Verankerung „seines“ unmittelbar am Rand von Mecklenburg-Strelitz gelegenen Museums in der Kulturwelt, national wie regional. „Mit unzähligen Veranstaltungen und eigenen Reihen bereichern das Museum und Stefan Knüppel persönlich die Feldberger Seenlandschaft und ziehen viele Gäste nach Mecklenburg-Strelitz. Die Auszeichnung nimmt auch sein über viele Jahre währendes ehrenamtliches Engagement in musealen und literarischen Fachverbänden sowie als sachkundiger Einwohner im Kulturausschuss des Landkreises in den Blick. Unter seiner Ägide ist im Carwitzer Haus des Schriftstellers erlebbar, wie eng Falladas Leben mit Mecklenburg-Strelitz verbunden ist. Zugleich steht sein Wirken für ein offenes Haus als Ort des demokratischen Zusammenlebens“, heißt es in der begründung der Stiftung.
Verleihung im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz
Die feierliche Preisverleihung findet am 14. November im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt. Der Preis ist dotiert mit 5000 Euro. Seit 2015 von der Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz verliehen, versteht er sich als Weiterführung des seit 1997 verliehenen Daniel-Sanders-Kulturpreises des Landkreises Mecklenburg-Strelitz. Mit der Benennung des Preises nach Prof. Dr. Daniel Hendel Sanders (1819-1897) sollen Werk und Wirken dieses bedeutenden Bürgers von Mecklenburg-Strelitz geehrt werden.