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Die lange Auswärtsfahrt nach Nordrhein-Westfalen hat sich für den PSV Neustrelitz gelohnt. Er kehrt mit drei wichtigen Punkten im Gepäck aus Bocholt zurück. Am Samstag setzten sich die Residenzstädter in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord mit 3:1 gegen den TuB Bocholt durch und beendeten damit eine Serie von vier Fünf-Satz-Spielen (Strelitzius berichtete kurz).

Dabei erwischte der PSV einen guten Start in die Partie und konnte sich in den ersten beiden Durchgängen weitgehend stabil präsentieren. Nach der zehnminütigen Pause verlor die Mannschaft zunächst etwas den Rhythmus. Bocholt nutzte die Gelegenheit, während die Neustrelitzer kurzzeitig ihre Konzentration vermissen ließen. Doch die Gäste fanden zurück in die Partie und brachten den Auswärtssieg schließlich über die Ziellinie.

Kapitän Sprung spricht auch Schwierigkeiten an

Kapitän Paul Sprung zeigte sich nach der Begegnung erleichtert, sprach aber auch die zwischenzeitlichen Schwierigkeiten an: „Wir haben uns heute über zwei Sätze relativ stabil gehalten und sind dann leider unkonzentriert in den dritten Durchgang gestartet. Dann haben wir uns glücklicherweise gefangen. Ich bin sehr froh, dass wir das Ding über vier Sätze gerissen haben.“

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte die Besetzung an der Seitenlinie. Da Cheftrainer Fabio Bartolone privat verhindert war, übernahm Mansur Zadon die Verantwortung für die Mannschaft. Für ihn war es der erste Einsatz als Trainer. Diese Aufgabe meisterte er erfolgreich.

Der Erfolg ist auch mit Blick auf die bisherige Saison ein wichtiges Signal. Nach vier Partien, die jeweils über fünf Sätze gingen, konnte der PSV erstmals drei Punkte aus einem Spiel mitnehmen. Gleichzeitig bleibt die Mannschaft seit nunmehr fünf Begegnungen in Folge nicht ohne Punktgewinn. Der Erfolg in Bocholt gibt den Residenzstädtern Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Am kommenden Sonntag, 25. Oktober, um 16 Uhr, steht dann in der Strelitzhalle das Nachbarschaftsduell gegen den SV Lindow-Gransee an, wenn es um den Einzug in das Achtelfinale des DVV-Pokals geht.

Bester Spieler in Bocholt beim PSV Neustrelitz. Foto: PSV