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Auslesen von Umweltdaten: Messungen in der Natur helfen uns Zusammenhänge zu verstehen.  Foto: Dr. Sven Rannow, Nationalparkamt

Mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 10,4 Grad Celsius 2018 in Deutschland das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Es zählt gleichzeitig zu den trockensten Jahren seit 1881. Im 17. Wissenschaftlichen Kolloquium des Müritz-Nationalparks soll der Frage nachgegangen werden, ob und in wie weit sich solche Wetterextreme auf die Natur im Müritz-Nationalpark auswirken. Wie variabel sind z.B. Grundwasserzuströme eines Sees in Zeit und Raum? Wie sehen Dynamik und Trends der Grundwasserneubildung aus? Wie reagieren Waldbäume auf Trockenjahre?

Mit der Einrichtung des langfristigen Forschungsprogramms TERENO wurde vor zehn Jahren die Grundlage zur Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen gestellt. Der Müritz-Nationalpark wurde damals Teil eines der vier Untersuchungsgebiete der Helmholtz-Gemeinschaft.

Im Wissenschaftlichen Kolloquium 2019 werden Ergebnisse aus diesem langjährigen Monitoring-Programm vorgestellt und mit weiteren Daten zu Klima und Wetterphänomenen ergänzt. Eingeladen wird am 7. November um 9.30 Uhr wegen der großen Nachfrage erstmals in das Müritzeum nach Waren, um mehr über die Wirkungen von Wetter und Klima im Müritz-Nationalpark zu erfahren. Anmeldung bis zum 18. Oktober und Infos unter

www.mueritz-nationalpark.de.