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Henry Tesch und Dirk Rautmann, Amtsleiter Zentrale Dienste in der Kreisverwaltung (Mitte stehend von links), vorn links mit der Sonnenbrille Christiane Bongartz von der Bürgerinitiative bei der Zugfahrt in der vergangenen Woche. Fotos: Kevin LierowKittendorf

Erhalt, Ausbau und Weiterentwicklung der Mecklenburgischen Kleinseenbahn werden im Mittelpunkt von Mirower Gesprächen stehen, zu denen Bürgermeister Henry Tesch und der Landkreis einmal im Quartal einladen. Wie mir der Bürgermeister auf Anfrage mitteilte, wird die Runde erstmals am 4. Dezember zusammentreten. In der zurückliegenden Woche hatte es dazu eine Fahrt mit der Bahn gegeben, bei der mit der Bürgerinitiative „Pro Schiene Mecklenburg-Strelitz“ wichtige Vorabsprachen getroffen worden seien. Mit im Zug auch der amtierende Wesenberger Bürgermeister Steffen Rißmann.

„Was wir momentan mit der Kleinseenbahn haben, das ist das Mindestmaß, wobei der Landeszuschuss von gut 300.000 Euro jährlich eigentlich nicht auskömmlich ist. Es gilt, das Land hier stärker in die Pflicht zu nehmen“, so Henry Tesch. Spätestens in zwei Jahren müsse klar sein, wie es die nächsten zehn Jahre weitergehen soll. „Denn alles Weitere ist nicht finanziell untersetzt.“ Gleichwohl begleiteten Landkeis, Kommunen und Hanseatische Eisenbahn GmbH die Bahn „mit großem Wohlwollen“ und seien an ihrem Fortbestand interessiert.

Wenn von Ausbau und Weiterentwicklung die Rede sei, dann gehe es um Themen wie Taktung, modernere Züge, Ausstattung der Haltepunkte, die Zubringerfrage, aber vielleicht auch um die Elektrifizierung der Strecke oder die Wiederaufnahme des Zugverkehrs bis nach Feldberg. „Jede Menge Gesprächsbedarf“, fasste Tesch zusammen.