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Ein ganz wunderbares Konzert mit Seltenheitswert war am Sonnabend im bis auf den letzten Platz besetzten Festsaal des Mirower Schlosses zu erleben. Es gibt erstaunlicherweise nicht so viele Kompositionen für Cello und Gitarre, obwohl beide Instrumente auf das Schönste miteinander harmonieren, wie das Publikum begeistert erleben durfte. Umso mehr ist es ein Verdienst der Cellistin Lillia Keyes und des Gitarristen Martin Götz (Strelitzius berichtete), dass sie Stücke beispielsweise für Cello und Klavier für ihre Besetzung arrangieren.

Was dabei herauskommt, ist eine wirkliche klangliche Bereicherung, sind Juwelen. Die Konzertbesucher waren regelrecht verzückt, und die beiden Virtuosen durften nach einer musikalischen Reise an diesem Abend von Deutschland über Spanien und England bis nach Brasilien, vom 19. Jahrhundert bis in unsere Tage, nicht ohne Zugabe ziehen.

Unbedingt zu würdigen ist auch das Engagement des Residenzschlossvereins Mirow, der mit seinen Partnern zum fünften Mal ein außergewöhnliches Schlosskonzert möglich gemacht hat. Schon jetzt dürfen sich Musikfreunde auf das Internationale Festival der Künste vom 14. bis zum 21. September auf der Schlossinsel mit der traditionellen Gala der Preisträger zum Ausklang freuen und natürlich auf ein 6. Schlosskonzert im nächsten Sommer.

Vereinsvorsitzender Henry Tesch (rechts) und Vorstandsmitglied Axel Chudy würdigen die beiden herausragenden Künstler.