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Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Butzki, Mirows Bürgermeister Henry Tesch, Till Backhaus und Nationalparkchef Ulrich Meßner (von links) bei der Einweihung des Radweges.

Umweltminister Till Backhaus hat am heutigen Mittwoch einen neuen Radweg und einen Besucherpavillon im Müritz-Nationalpark übergeben. „Investitionen in die Infrastruktur der Nationalen Naturlandschaften sind gut angelegtes Geld. Nicht alle Anziehungspunkte in unseren Großschutzgebieten sind gut erreichbar. Das wollen wir ändern. Dabei stellen wir höchste Ansprüche daran, dass die Infrastruktur dem Naturraum und Schutzzweck angemessen angelegt wird“, sagte der Minister.

Mit einer Fahrradtour weihte Backhaus zunächst einen 1,6 Kilometer langen Radweg von Zietlitz (Stadt Mirow) in Richtung Zartwitz (Gemeinde Rechlin) ein. Der Radweg mit einer wassergebundenen Decke war auf einer ehemaligen sandigen und ausgefahrenen Panzerstraße gebaut worden. Er entstand auf Initiative des Fördervereins Müritz-Nationalpark und unter Mitwirkung der Städte Mirow und Rechlin, der ehemaligen Gemeinde Roggentin sowie von Neustrelitz. Der neue Weg kostete knapp 210.000 Euro.

Damit ist ein von Einheimischen wie Touristen sehnlich erwarteter Lückenschluss auf der bereits im Juni 2017 eingeweihten 13 Kilometer langen Radstrecke zwischen Mirow bzw. Granzow und Boek (Strelitzius berichtete) erfolgt und die Kleinseenplatte endgültig an die Müritz angeschlossen. Die Firma Immig-Bau aus Vielist hat mit Material aus Mecklenburg-Vorpommern das letzte Teilstück gebaut und dabei auch die besondere Herausforderung gemeistert, für ausreichende Entwässerunsmöglichkeiten zu sorgen.

Im Anschluss hat Backhaus einen Holzpavillon am Nationalpark-Eingang Zwenzow übergeben. Dieser informiert über den Windbruch vom 11. Juni 2014 an dieser Stelle und über die natürliche Entwicklung dieser 13 Hektar großen, nicht beräumten Waldfläche. Die Besucher können diese dann gleich an Ort und Stelle in Augenschein nehmen. Insgesamt wurden hier knapp 50.000 Euro investiert.