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Das ausverkaufte Fusion Festival in Lärz vom 26. bis zum 30. Juni kann nun offenbar doch stattfinden. Mehrere Medien, darunter der NDR und die Schweriner Volkszeitung, haben das am Mittwoch unter Berufung auf Informationen aus dem Amt Röbel und dem Neubrandenburger Polizeipräsidium berichtet. Danach ist das zuletzt von den Veranstaltern vorgelegte Sicherheitskonzept tragfähig.

Der hinter dem Festival stehende Kulturkosmos Verein hält sich mit größeren Kommentierungen noch zurück. Er würdigt auf seiner Internetseite aber bereits das Eingreifen von Innenminister Lorenz Caffier. Der hatte klargestellt: Keine Polizeiwache auf dem Festivalgelände, keine Bestreifung des Festivalgeländes, kein anlassloser Zutritt zum Festivalgelände.

Damit hatte sich der Dienstherr des Neubrandenburger Polizeipräsidenten Nils Hoffmann-Ritterbusch, wahrscheinlich auch unter dem Eindruck des Protestes, hinter die Kernforderungen der Fusionisten gestellt und war seinem Unterstellten in die Parade gefahren. Mehr als 137 000 Menschen haben zur Stunde eine Erklärung „Für die Freiheit von Kunst und Kultur! Gegen anlasslose Polizeipräsenz auf friedlichen Kulturveranstaltungen!“ unterzeichnet.

„Wir begrüßen diesen Schritt der Vernunft“, so das kurze Statement des Kulturkosmos e.V. auf seiner Internetseite zur Initiative Caffiers. „Unser Kompromissangebot, das wir schon im November gemacht hatten, scheint den Behörden nun doch tragfähig zu erscheinen. Wir werden uns ausführlich äußern, sobald die endgültige Gestattung der Fusion 2019 erteilt ist.
Wir danken allen, die sich mit uns engagieren und dem geplanten Eingriff in unsere Freiheitsrechte eine klare Absage erteilen.“