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Strelitzius Blog

Tagesarchiv 3. April 2016

Noch eine Tragödie: TSG hat auch bei Germanen nichts zu ernten

03 Sonntag Apr. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Auch wenn TSG-Keeper DSteven Braunsdorf (hier ein Archivbild), wieder eine Aktie an der Niederlage seiner Mannschaft hatte, für die Schwäche der Offensivabteilung kann man ihn nicht verantwortlich machen. Foto: Matthias Schütt

Auch wenn TSG-Keeper Steven Braunsdorf (hier ein Archivbild) wieder eine Aktie an der Niederlage seines Teams hatte, für die Schwäche der Offensivabteilung kann man ihn nicht verantwortlich machen. Foto: Matthias Schütt

Die TSG Neustrelitz bleibt sich treu: Die schwächste Mannschaft der Regionalliga Nordost, was die Auswärtsbilanz angeht, kehrt aus Halberstadt von der Germania mit einem 2:3 (0:1) zurück. Wer glaubte, gegen die weiß Gott schlagbaren Drittletzten sei für die Residenzstädter nun endlich etwas drin, wurde mal wieder von der eigentlich spielbestimmenden Mannschaft bitter enttäuscht.

Nachdem der Halbzeitstand noch zur Hoffnung berechtigt hatte, die Kicker aus der Würstchenstadt waren in der 25. Minute in Führung gegangen, wobei Torhüter Steven Braunsdorf mal wieder nicht gut aussah, schienen binnen einer Minute alle Träume ausgeträumt. Mit einem Doppelschlag zogen die Platzherren in der 64. und der 65. Minute nach Abwehrfehlern auf 3:0 davon. Das 1:3 aus Neustrelitzer Sicht durch Fabio Viteritti (85.) nach einer schönen Eigenleistung war ein viel zu spätes Erfolgserlebnis. Und auch das 2:3 durch Marcel von Walsleben-Schied (90.), der eine Flanke per Kopf verwertete, taugte nur noch zur Ergebniskosmetik.

Kevin Meinhard

Kevin Meinhard

Kevin Meinhardt, Sportlicher Leiter und mein Blog-Partner bei der TSG Neustrelitz, gab sich am Telefon „richtig geplättet“. „Es ist einfach nur eine Tragödie“, sagte er mir. „Die Halberstädter hätten vier, fünf Tore kassieren müssen, aber wir sind einfach in der Chancenverwertung nicht konsequent genug. Wir geben klar kontrollierte Spiele aus der Hand. Das kann einem einfach nicht am Arsch vorbeigehen“, fand mein Blogfreund klare Worte.

Am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr kommt Carl Zeiss Jena ins Parkstadion. Ob die Gastgeber zu alter Heimstärke zurückfinden, bleibt abzuwaren. Zumindest freuen sich viele TSG-Anhänger aus der Region auf den Auftritt der Thüringer mit dem klangvollen Namen. Bei der eigenen Truppe kommt momentan im Fanblock keine Freude auf.

 

Putencurry holt ein bisschen Indien auf die Terrasse

03 Sonntag Apr. 2016

Posted by Strelitzius in Kochen

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Schlagwörter

Essen

Putencurry

Meine heutige Kochempfehlung muss ich mit einem Klagelied beginnen. Die Holde hat am Donnerstag zum Feierabend im größten Einkaufstempel von Neustrelitz nur noch Putenfleisch vorgefunden, was entweder am gleichen Tag (30 Prozent Rabatt) oder am Folgetag zu verbrauchen war. Eine einzige Packung wurde nach längerem Graben zu Tage gefördert, die wenigstens bis Sonnabend mindesthaltbar zu sein versprach.

Das zu meinem für Sonntag geplanten Putencurry, welches nun mit Handels Hilfe vorverlegt wurde. Und an dem nichts zu beanstanden war. Ich hatte mir das leichte Gericht zum wettermäßigen Frühlingseinstand auf der Terrasse herausgesucht, und gestern hat sich der Lenz ja auch nicht lumpen lassen.

Ein paar Worte noch an die Eleven unter den Freizeitköchen: Als Curry bezeichnet man nicht Speisen, an denen zwingend Currypulver ist. Das Curry stammt aus Indien, ist lediglich eine Art Eintopf, der mit Brot oder Reis gegessen wird. Bei der Gewürzmischung sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Currypulver ist übrigens auch kein Einzelgewürz, sondern besteht aus 13 Zutaten.

Kurkuma macht das Fleisch appetitlich gelb

Ich habe 500 Gramm Putenfleisch in schmale Streifen geschnitten und mit drei kleingehackten Knoblauchzehen sowie einer kleingehackten Zwiebel gemischt. Dazu kamen ein Esslöffel Kurkuma und ein Teelöffel Koreander. Das appetitlich gelb gewordene Fleisch habe ich im Wok mit etwas Öl angebraten und dann eine Büchse Kokosmilch (400 Milliliter) angegossen. Das Ganze eine Viertelstunde köcheln lassen.

Eine gelbe und zwei rote Paprikaschoten in mundgerechte Stücke zerteilen, außerdem einen Zucchino in Scheiben schneiden. Dann noch 400 Gramm Brechbohnen, alles in eine zweite Pfanne und mit zwei Esslöffeln Öl andünstem. Ganz wenig Wasser dazu, Salz nicht vergessen, Deckel drauf und noch fünf bis sechs Minuten bei schwacher Hitze weiterdünsten.

Mit der Schaumkelle das Gemüse zum Fleisch geben, mit Salz und Chilipulver abschmecken, noch mal erwärmen, Schnittlauchröllchen drüber und Zieleinlauf. Die Sättigungsbeilagen habe ich mir geschenkt, denn da war noch einiges an Gartenarbeit zu erledigen. Ansonsten wäre mein Favorit wohl Fladenbrot. Ich wollte euch heute eigentlich auf Hindi guten Appetit wünschen, aber in Indien beginnt man mehr oder weniger wortlos zu essen. Eine einzige Formel habe ich im Internet gefunden: „Lidschiye“ heißt in etwa „Bedient euch doch bitte“.

Tuner sorgen für Ausnahmezustand in Neubrandenburg

03 Sonntag Apr. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Freizeit, Hobby, Leute, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Verkehr

Ausnahmezustand gestern in Neubrandenburg: Zwischen 16 Uhr und bis nach Mitternacht traf sich die Car-Tuningszene in der Viertorestadt zum „Großen Go Tankstellen Saisonstart 2016“. Nach Polizeiangaben kamen rund 3200 Personen mit ca. 1500 gestylten Fahrzeugen zusammen, welche die Beamten mit „teilweise sehr ansehnlich“ beschreiben. Die Neubrandenburger Ordnungshüter hatten Kräfte aus dem Umland mit herangezogen, um Störungen zu verhindern.

Anfänglich kam es zu Staus in der Demminer Straße. Auch fand sich im weiten Umfeld des Veranstaltungsgeländes nicht ein Parkplatz mehr. Bei Verkehrskontrollen wurden  46 Verstöße gegen das Straßenverkehrsrecht festgestellt.

CHORona unternimmt unglaubliche Reise durch die Klangwelten

03 Sonntag Apr. 2016

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Freizeit, Mecklenburg-Strelitz, Musik, Neustrelitz

Chorona

Dieser Tage hat mir Cornelia Schröder einen Flyer und ein Plakat ins Büro gebracht. Als ich mich in das mitgebrachte Druckwerk vertiefte, wollte ich den Inhalt kaum glauben. Ich bin ja vom Ensemble Carolinum, das ich seit vielen Jahren journalistisch begleite, einiges an Vielfalt im Repertoire gewöhnt. Was das Vokalensemble CHORona aus Neustrelitz unternimmt, dem Cornelia Schröder seit Jahr und Tag angehört, steht dem an künstlerischer Reiselust mit Sicherheit nicht nach.

Chorona2In seinem aktuellen Konzertprogramm „Musik verbindet – Lieder aus aller Welt“ spannt CHORona den Bogen vom spanischen Tanzlied, finnischen Runenlied, japanischen Kirschblütenlied, georgischen Festlied, brasilianischen Liebeslied, armenischen, russischen, jiddischen, israelischen und afrikanischen Gesängen, alles in den Originalsprachen gesungen, bis hin zu deutschen Liedern der Renaissance, Romantik, Moderne und dem Swing aus dem Amerika der 30-er Jahre. Das muss man erst einmal anderswo zu Gehör bekommen, weswegen ich die Konzerte der Damen wärmstens empfehle.

CHORona tritt am 16. April um 19 Uhr in der Musikschule Neustrelitz auf, wo die Sangesfreudigen jeden Donnerstagabend von 19.30 bis 21.30 Uhr auch proben und wo Mitstreiterinnen immer willkommen sind (Infos unter 039826 76566). Ein weiteres Konzert ist für den 14. Mai um 19 Uhr im Antiquariat am Stadthafen angekündigt. Karten gibt es jeweils an der Abendkasse, Vorbestellungen sind unter obiger Telefonnummer möglich. Den Chor unter musikalischer Leitung von Doreen Rother gibt es seit 2004. Auf seiner Internetseite gibt es die wunderbare Möglichkeit, sich einige Gesangsstücke anzuhören und damit Lust auf mehr zu bekommen.

http://www.doreenrother.de/chorona/

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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